Energie-Konzerne von EU angegriffen
Die Europäische Union hat die Energie-Konzerne durch einen neuen Gesetzesentwurf zum Thema Leitungsnetze scharf angegriffen.
Die Europäische Kommission will die Produktion und den Netzbetrieb der Energiebranche voneinander trennen und hat zu diesem Zweck ein Gesetzespakt verabschiedet. Mit den Gesetzen will der Energiekommissar Andris Piebalgs die marktbeherrschenden Unternehmen zwingen, die Leitungsnetze komplett abzugeben.
Auch die Preisaufsicht über den Strom-Großhandel soll verschärft werden.
Aufsichtsbehörden werden zur “Kontrollagentur”
Des Weiteren soll den Aufsichtsbehörden mehr Macht zukommen und langfristig werden sie zu einer Kontrollagentur auf europäischer Ebene unter ein Dach gebracht werden.
Der Gesetzentwurf von Piebalgs ist der bis jetzt mutigste Eingriff in die europäische Energiebranche.
Offiziell soll das Gesetzespaket am 19. September verabschiedet werden.
Die Großkonzerne werden dann nicht nur aufgrund der vielen Billiganbieter in Bredouille geraten.
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