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Mit Bewegungsmeldern Energie sparen

Dienstag, den 13. November 2007

bewegungsmelde.bmpViele Menschen fragen sich, wie sie ihren Energieverbrauch langfristig senken können.

Häufig gibt es dabei ganz einfach Tipps und Tricks, mit denen man nicht nur der Umwelt gutes tut, sondern auch noch richtig Geld sparen kann.

Neben den allgemein bekannten Dingen, wie Töpfe mit Deckeln zu verschließen oder die Waschmaschine nur gefüllt zu nutzen, werden immer wieder neue Tipps bekannt. Die Fachzeitschrift ‘Haus und Energie’ hat verschiedene Dinge auf ihre Energieeffizienz getestet.

Bewegungsmelder helfen beim Strom sparen

Dabei ist im Bereich der Lichtnutzung eine einfache und effiziente Sparmöglichkeit aufgefallen: Bewegungsmelder.

Vor allem in Räumen, die nur zum Durchgang oder nur kurzzeitig genutzt werden, können durch einen Bewegungsmelder effizienter werden. Besonders geeignet sind:

  • Treppenhäuser
  • Flure
  • Badezimmer
  • Keller
  • Dachboden
  • Garage

Der Bewegungsmelder verhindert auch Energieverschwendung, falls einmal vergessen wird, das Licht auszuschalten.

Günstig und sinnvoll

Die Melder können über oder unter dem Putz angebracht werden und gibt es bereits ab 30 Euro.

Wer befürchtet, dass die Ersparnisse durch den Stromverbrauch des Melders selbst neutralisiert werden irrt. Der Stromverbrauch für einen Bewegungsmelder und dessen Steuerung ist so minimal, dass sich sein Einsatz auf jeden Fall rechnet.


Autor: Julian
Geschrieben am: Dienstag, den 13. November 2007
Beim Steckdose.de Team seit Juli 2007



11 Reaktionen zu “Mit Bewegungsmeldern Energie sparen”

  1. Peter

    “Der Bewegungsmelder verhindert auch Energieverschwendung, falls einmal vergessen wird, das Licht auszuschalten.”

    Auch? Wann denn noch? Das scheint mir der einzige Punkt zu sein, bei dem ein Bewegungsmelder hilft, Strom zu sparen.
    Ansonsten kann er auch leicht für höheren Verbrauch sorgen. Er schaltet nämlich auch dann das Licht ein, wenn ein Mensch es nicht machen würde. Weil es (Tag-) hell ist oder er den kurzen Weg durch den Flur auch im Halbdunkel findet.

  2. Julian

    Hallo Peter,

    der Bewegungsmelder reagiert natürlich nicht am Tag. Nur ab einem gewissen Grad der Dunkelheit, sprich wenn es wirklich nötig ist, wird er aktiviert.
    Dein zweites Bedenken ist verständlich. Doch in einem so kleinen Flur, wie du ihn beschreibst, ist ein Bewegungsmelder wahrscheinlich nicht richtig angebracht.
    Ich hoffe ich konnte etwas zur Aufklärung beitragen. Einen schönen Tag noch,
    Julian

  3. Lothar

    Hallo Julian,
    …dachte ich auch, dass der Stromverbrauch des Melders gering sei.

    Meine Aussenleuchte und Bewegungsmelder habe ich über einen Schuko-Stecker angeschlossen.

    Beim Prüfen mit einem “Verbrauchsmessgerät” (über Schukostecker) stellte sich heraus, dass der Melder allein für´s “Aufpassen” 100 Watt braucht. Er schaltet aber nur 40 Watt.

    Eventuell liegt es am billigen Bewegungungsmelder oder das ebenfalls billige Verbrauchsmessgerät kann nicht sauber messen.

    Bei der Suche (im Internet) nach einem besseren Melder habe ich nirgendwo den Stromverbrauch erfahren können.

  4. Heike Sopieski

    Bewegungsmelder sind natürlich eine feine Sache, aber was bringts wenn die meisten Leute ja nicht einmal in der Lage sind auf Energiesparglühbirnen zu setzen. Dabei gibt es die mittlerweile ja sogar in den angenehmsten Farben.
    Ich verstehs nicht…

  5. bEWEGIUS

    Hallo, Lothar, ja, mein Bewegungsmelder-Halogenstrahler aus dem Baumarkt mit 150 Watt-Glühdraht braucht im Standby allein schon 13 Watt !!!! Ich habe drei davon aufgehängt, in Garage, keller und Flur im UG. Macht allein schon ohne Beleuchtung 39 Watt, und das 24 Stunden x 365 Tage = 341 kwH im Jahr, ca. 50 EURO, ohne dass sie beleuchten.

    Da ich auch Sensor-Lampen habe, von Steinel, kommt wahrscheinlich noch einiges hinzu.

    Also, da will ich mich mal umsehn, obs da nicht bessere gibt,. mit weniger Standby-Verbrauch !!!!

    Bewegius

  6. Sönke

    Eigentlich sollte jeder Hersteller von Bewegungsmeldern (da es sich ja um Elektrogeräte handelt) dazu verpflichtet sein den Eigenenergieverbrauch der Geräte anzugeben.
    Vielleicht tuen sich ja mal einige zusammen?
    Ermitteln in Eigenregie (mit hoffentlich zuverlässig ermittelten Werten) den Eigenverbrauch einiger Geräte und veröffentlichen diese in einer Tabelle, damit die Hersteller eine weitere ” entscheidungshilfe ” haben ihre Angaben transparenter zugestalten …
    noch ne Anmerkung zu Lotha, 100Watt nur für den Bewegungsmelder?!
    Der müßte ja leuchten (heiß werden wie Sau) … damit er die Leistung abgeben kann !
    Der Wert liegt wohl an dem nicht so genauen Leistungsmessgerät was du benutzt hast (die meisten haben große ungenauigkeiten bei kleine Werten).

    13Watt wie von bewegius beschrieben halte ich für viel, aber leider bei einigen Bewegungsmeldern für realistisch.
    Gibt es vielleicht schon eine solche Liste/Tabelle ? Wo?
    Mit Umweltfreundlichen Grüßen S.

  7. Sönke

    Was ich noch vergessen habe …
    Nicht jede Energiesparlampe ist geeignet an eine Bewegungsmelder angeschlossen zu werden !
    Am besten welche verwenden, die der Hersteller für Bewegm. geeignet beschreibt.

  8. Manuel

    Der Eigenverbrauch der Bewegungmelder ist nicht zu unterschätzen.
    Bei einem Verbrauch von 10Watt = 0,01 kW was eher unteres Nivea ist. Sind das bei 18 ct/kWh über das Jahr gerechnet

    0,01kW * 365 Tage * 24 Stunden * 0,18 Euro/kWh = 15, 77 Euro

    Eine 100W Birne die an einem Lichtschalter hängt kann dafür 876 Stunden oder 36,5 Tage im Jahr ungewollt brennen. Ich glaube nicht daß das normal ist.

  9. Manuel

    Ich muß meiner Rechnung was dazu fügen. Ich habe selber etliche (ca. 10Stück) Bewegungmelder ausgemessen und bin mit keinem unter die 10W gekommen. Damit sich der Bewegungmelder finanziel rechnet würde ich sagen, daß er max 0,1W verbrauchen dürfte und damit 8,7 Stunden von einer 100Watt Birne braucht
    Ich bitte den Autor mal die Melder zu nenne die so wenig Eigenverbauch haben, daß sie sich reniteren

  10. Andreas

    Achtung Leistungsmessung!!
    Die Wirkleistung ist: P = I * U * cosPhi
    also muss man mit dem Multimeter Spannung und Strom (RMS!) messen, mit dem KO den cosPhi bestimmen und dann die Leistung berechnen. Oder man hat ein Digital-Speicher-KO, das ein Leistungsberechnungstool drin hat.
    Und wie macht’s der nicht so profihaft ausgestattete Hobby-Forscher? Ganz einfach: Das EW hat für jeden Haushalt ein supergenaues Messgerät eingebaut! Man schaltet grosse Verbraucher und pulsierend Strom ziehende Geräte wie Kaffeemaschine und Compi aus. Man misst die Leistung ohne, mit und nachher wieder ohne (zur Kontrolle) zu messendes Gerät. Bei Zählern mit Rad misst man die Zeit (Stoppuhr, 0.1s genau) für eine oder mehrere Umdrehung(en) und rechnet die Leistung aus und bei Zählern mit Zählimpuls-LED misst man die Zeit (Stoppuhr, 0.1s genau) für mehrere Impulse und rechnet die Leistung aus. Wenn man über rund 100 s misst, ist das sehr genau (1%)!
    Viel Erfolg beim Messen!

  11. Weitsicht

    Hallo liebe Leser,
    ich möchte hier keine Werbung machen. Aber es gibt ein neues Gerät. Das heißt Lightwatcher. Also Licht-Wächter. Es ermöglicht den Stand-by-freien Einsatz von Bewegungsmeldern. Ich denke dass das eine gute Alternative ist zu den Standard Bewegungsmelder. Schaut euch die Seite mal an: http://lightwatcher.de.tl
    Im Sinne des Umweltschutzes und des Geldbeutels

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