Energieversorger in Deutschland wollen Netze dem Bedarf anpassen

stromleitungenDie Öffnung des Strommarktes bringt mittlerweile auch Kapazitätenprobleme mit sich.

Alle großen Energieversorger wollen ihre Versorgungsnetze dem immer höher steigenden Energiebedarf anpassen. Das kostet jedoch Unmengen an Investitionen.

Grenzüberschreitender Stromhandel soll gefördert werden

E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall Europe rechnen alleine mit einem gesamten Investitionsvolumen von knapp fünf Millionen Euro. Nicht nur der Bau von Trassen und neuen Umspannwerken, sondern auch komplett neue Stromleitungen von hunderten Kilometern Länge sollen neu verlegt werden.

Zwar sind diese Investitionspläne der Bundesnetzagentur schon lange bekannt, allerdings machen die großen Konzerne angesichts Presseberichten von drohenden Stromengpässen sowie maroden Netzstrukturen mit diesen Bekanntmachungen positiv von sich reden.

Neue Kraftwerke sollen angeschlossen werden

Mit neu verlegten Leitungen und Netzen sollen auch regenerative Energien wie beispielsweise Windparks an Nord- und Ostsee zukünftig besser angebunden sein. Zusätzlich sollen zwei Großkraftwerke in Norddeutschland mit angebunden werden.

Im Süden Deutschlands will EnBW auch an den Schaltungen Geld und Technik investieren, um einem internationalen Stromhandel entgegenzukommen.

 

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