Strom aus Wärme – wirtschaftlich umsetzbar?
Forscher haben es geschafft, den Wirkungsgrad von Thermogeneratoren insgesamt zu verdreifachen.
Das ist der Durchbruch,
nach fast fünfzig Jahren, in denen die Forschung in der Richtung stagniert war.
Der Wettlauf um die erste Großanwendung hat begonnen
Schon an Bord der Voyager 1 haben thermoelektrische Elemente, die mithilfe eines Generators im Weltraum seit 20 Jahren Wärme in Strom umwandeln, eine zuverlässige Versorgung garantiert.
Jetzt, wo der Wirkungsgrad endlich erhöht wurde, muss die Technik nur noch für eine wirtschaftliche Serienproduktion angepasst werden.
Sie basiert auf dem Prinzip, dass sich die Elektronen, die für eine elektrische Ladung und Strömung zuständig sind, bei Wärme und hohen Temperaturen schneller bewegen. Die Bezeichnung dafür ist Seebeck-Effekt.
Anwendungen sind vielfältig
Forscher halten beispielsweise Einsatzmöglichkeiten in der Medizin für vorstellbar, bei der auf der Haut angebrachte Sensoren selbstständig medizinische Daten weiterleiten können, gespeist durch Körperwärme.
Auch der Bereich der thermo-elektrischen Kühlung mithilfe des Peltier-Effekts im privaten, wie z.B. elektrische Campingkühltaschen, als auch im unternehmerischen Bereich, wie z.B. Computer-Prozessoren-Kühler, sei interessant.
Man arbeitet auch an einer Gewinnung von Strom für die vielfältigsten Anwendungen durch die Abwärme des Autos.
[...] Pause endlich geglückt, Thermogeneratoren deutlich zu verbessern. Die moderne Generation ist drei Mal effektiver als die alten Modelle, die bereits in der Raumfahrt eingesetzt wurde. Dadurch [...]