Stromengpass in China sorgt weiterhin für große Probleme

honkongChina sorgt bereits seit mehreren Woche für Schlagzeilen aufgrund Schneekatastrophe und Stromengpass.
Aufgrund Chinas weltweit erhöhter Nachfrage nach Kohle sind die Preise auf dem Weltmarkt angestiegen.

Wirtschaft wächst schneller als Infrastruktur

Begonnen haben die Probleme in China mit Versorgungsproblemen bei Kohle und Sprit, weshalb die Stromerzeuger im Süden Chinas gezwungen waren, ihre Leistung um rund 10 Gigawatt herunter zu schrauben.

Der Großteil des Landes wird mit Kohlekraftwerken versorgt, deren Kapazität aber nicht mehr ausreicht, um mit dem schnellen Wachstum des Landes mitzuhalten. Selbst mit den Erweiterungen vom letzten Jahr mit über 100 Gigawatt neuer Leistung reicht es nicht.

Engpässe beschränken sich nicht nur auf den Winter

Das der Energiebedarf bei steigenden Temperaturen und Schneechaos steigt, ist logisch.
Aber im Sommer wird keine Entspannung kommen, denn dann werden in allen Häusern die Klimaanlagen angeworfen, so dass mit weiteren Problemen in der Versorgung zu rechnen ist.

Hält diese Krise in China an, kann es auch zu massiven Auswirkungen auf dem weltweiten Energiemarkt kommen. Denn bei China handelt es sich immer noch um den weltweit größten Produzenten und Konsumenten von Kohle, da fast alle Kraftwerke damit betrieben werden.
Und jetzt ist China gezwungen zu importieren, wobei es allerdings an der nötigen Infrastruktur für Transporte und Stromleitungen noch fehlt.

 

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