Bundesnetzagentur mit neuen Vorgaben
Die Gasnetzbetreiber sollen nach Auffassung der Bundesnetzagentur ihre Marktgebiete reduzieren und vereinheitlichen. Zwar haben die Gasnetzbetreiber den Vorgaben der Bundesnetzagentur zunächst folge geleistet und sind dabei ihre Netze zusammenzulegen, doch stets mit Verzögerung. Die Zusammenlegung soll den Wettbewerb verbessern.
Präsident mit klaren Worten
Der Präsident der Bundesbehörde, Mathias Kurth, fand in einem Interview mit Dow Jones Newswires klare Worte auf die bisher immer wieder vorgeschobenen Verzögerungen der Gasbetreiber. Er erwarte bis zum Start des nächsten Gaswirtschaftsjahres im kommenden Oktober, dass es nur noch ein Marktgebiet für L-Gas gebe.
Handelshürden sollen beseitigt werden
Gegenwärtig gibt es zwölf separate Gasmarktgebiete im Bundesgebiet. Diese unterteilen sich noch in fünf L-Gas- und sieben H-Gasgebiete. Der Unterschied der Gasarten liegt im unterschiedlichen Energiegehalt und Konzentrationsverhältnis, weshalb sie in unterschiedlichen Netzen transportiert werden müssen.
Die Bundesnetzagentur bezweckt mit der Reduzierung der Gebiete eine Beseitigung vieler Handelshürden. Dadurch würden Gelder gespart und der Vertrieb durch alternative Gasanbieter erleichtert. Dies wiederum würde mehr Anbieter auf den Markt locken und einen besseren Wettbewerb ermöglichen.
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