EU bietet Ukraine Hilfe bei Gasleitungen an
Der letzte drohende Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine konnte aufgrund rechtzeitiger Zahlungen der Ukraine beigelegt werden, doch die Leitungen sind marode. Und immer noch sind die Leitungen sehr wichtig für Europa.
Ein Fünftel des europäischen Bedarfs
Ein Fünftel des gesamten Erdgasbedarfs aller europäischer Staaten fließt durch das Gaspipelinenetz der Ukraine, dementsprechend wichtig ist, dass das Netz auch in Gang gehalten wird.
Heute finden deshalb in Brüssel Gespräche statt, bei denen nach europäischen Investoren gesucht werden soll. Denn für eine weiterhin sichere Versorgung ist eine Modernisierung unerlässlich.
Mindestens 2,5 Milliarden Euro
Allein um überhaupt die Betriebssicherheit der mittlerweile veralteten Leitungen sicherstellen zu können, braucht es in den nächsten sechs Jahren Gelder im Umfang von 2,5 Milliarden Euro. Um das ganze System wirklich von den Kapazitäten her auszubauen, wäre eigentlich sogar das Doppelte nötig.
Aber bisher hat Naftogaz, der ukrainische Betreiber nur schwer Investoren gefunden, weil sowohl Management als auch Regierung teilweise als undurchsichtig galten.
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