“Earth Hour” rund um die Welt
Am Samstag, den 28. März, gehen überall auf der Welt an bestimmten Orten für eine Stunde die Lichter aus. Mit dieser Aktion soll Solidarität mit dem Klimawandel bekundet werden.
60 Minuten kein Licht
Die einzige deutsche Stadt, die bisher eine Teilnahme zugesagt hat, ist Hamburg. Hier gehen dann pünktlich zu 20:30 Uhr Ortszeit an mehreren besonderen Punkten die Lichter aus. Zusätzlich wird in Bonn am Langen Eugen, dem UN-Gebäude, das Licht ausgeknipst.
Weltweit werden sich nach bisherigen Angaben rund 2.000 Städte an dieser Aktion beteiligen, wie beispielsweise Tokio, Paris, New York und auch Peking. Es handelt sich hierbei um eine Aktion des World Wide Fund for Nature, kurz WWF.
Neuer Klimapakt ist nötig
Durch die hohe Anzahl an Teilnehmern soll diese Aktion zu einer der größten öffentlichen Demonstration gegen den Klimawandel werden, die es bisher gegeben hat. Am Tag danach fängt eine neue Runde von Zwischenverhandlungen der UN in Bonn an, bei der ein neues Klimaschutzpaket vorbereitet werden soll.
Denn das bisherige Abkommen läuft im Jahr 2012 aus, und wenn im Dezember ein neues verabschiedet werden soll, müssen die Verhandlungen jetzt starten.
Foto © Almut Bieber / Pixelio
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