Stromverbrauch: “Alt” gegen “Neu”
Die Stiftung Warentest hat errechnet, dass sich mit der Anschaffung von Energie sparenden Haushaltsgeräten mehr als 400 Euro an Stromkosten im Jahr einsparen lassen. Grundlage des Tests war eine Gegenüberstellung von zwei Haushaltsmodellen.
Der Haushalt “Alt” war nur mit Geräten ausgestattet, die bereits weit über ihrer üblichen Nutzungsdauer lagen. Der Haushalt “Neu” hingegen besaß nur die sparsamsten Neugeräte. Beide Modelle wurden einmal als 3-4 Personenhaushalt und als Singlehaushalt getestet.
Enormes Sparpotential
In der Jahresbilanz zeigte sich, dass sich die Anschaffung von Geräten der höchsten Energieklasse A durchaus lohnt. Musste der “alte” Familienhaushalt 933 Euro an Strom zahlen, so kam der mit den Neugeräten ausgestattete Mehrpersonenhaushalt mit nur 501 Euro an Stromkosten aus. Fast die Hälfte an Geld konnte eingespart werden. Auch im Singlehaushalt zeigte sich deutliches Sparpotential. Mit Altgeräten mussten am Ende des Jahres 319 Euro Stromkosten gezahlt werden. Mit Neugeräten nur 150 Euro.
Licht kostet am meisten Strom
Die größte Menge an Strom wurde durch alte Glühlampen verbraucht. 203 Euro der gesamten Stromrechnung fielen allein auf die Beleuchtung zurück. Energiesparlampen hingegen können bis zu 82 Prozent der Kosten einsparen. Auch Kühl- und Gefrierkombinationen lohne es auszuwechseln, sollten diese ihre normale Nutzungsdauer bereits überschritten haben. Ein 15 Jahre altes Gerät kostet 121 Euro im Jahr. Ein Neugerät nur noch um die 50 Euro.
Stiftung Warentest betont allerdings, dass nicht nur das Auswechseln der Geräte zu einem niedrigeren Stromverbrauch führt. Auch die Nutzungsgewohnheiten tragen dazu bei. Wer sich bewusst macht, wie er mit seinen Geräten umgeht und wie er sie nutzt, kann schon hier mit dem Sparen anfangen.
Foto © casiocan/Pixelio
Weitere interessante Artikel: