Australien exportiert Gas nach China
Nach langen Diskussionen um Umwelt- und Marktfragen genehmigte die Regierung von Australien nun einen Mega-Deal mit China. Gasmengen im Wert von 41 Milliarden Dollar werden an das asiatische Land verkauft, ein weiterer Deal mit Indien über 21 Milliarden Dollar steht noch aus. Lieferanten sind die Unternehmen Chevron, Shell und Exxon Mobil, deren Deal an Umweltanlagen geknüpft ist, ohne die eine Realisierung nicht möglich gewesen wäre.
Größtes Gasvorkommen Australiens
Bei den Umweltauflagen handelt es sich laut Aussage des australischen Umweltministers Peter Garrett um die Erschließung der Gasbestände im Gorgon-Feld vor der Küste Westaustraliens. Insbesondere der Schutz gefährdeter Schildkrötenarten auf der Insel Barrow sowie die Einschränkungen bei der Lärmerzeugung sowie bedeutende Emissionsreduzierungen seien die Schwerpunkte der Auflagen. Durch die Erschließung sollen Gasmengen von ungefähr 40 Billionen Kubikmetern freigelegt werden, woraus sich die australische Regierung Arbeitsplätze sowie wirtschaftliche Vorteile erhofft.
China sichert Energieversorgung
An dem Projekt hält die weltweit agierende Chevron Corporation einen Anteil von 50 Prozent, jeweils 25 Prozent entfallen auf Shell und Exxon Mobil. Die Lieferungen an China, die über 20 Jahre laufen sollen, sichern dem Land so die Energieversorgung für die Bevölkerung und die stetig wachsende Wirtschaft, insbesondere der Industrie. China führt bislang selbst kaum Umweltmaßnahmen durch, Energie wurde in den vergangenen Jahren in Unmengen verbraucht, zahlreiche Fabriken setzen hochgiftige Materialien ein, deren Einsatz nicht nur der Natur sondern auch den Menschen stark schadet.
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