“Green IT“ für weniger Strombedarf
Unternehmen setzen immer mehr auf Einsparpotenziale beim Energieverbrauch und finden zunehmend Lücken, die bedeutende Senkungen und mehr Umweltschutz mit sich bringen. So hat das Nürnberger Unternehmen N-Ergie AG den Verbrauch seines Rechenzentrums einmal gründlich auf Energiefresser geprüft und dabei festgestellt, wie viel sich durch effiziente Maßnahmen einsparen lässt. Mit der „Green IT“ wurden nun bedeutende Erfolge erzielt.
Software löst Probleme
Der enorme Strombedarf und die gestiegenen Energiekosten gaben Anlass zum Check. So wurde ein Gesamtprogramm entwickelt, das die einzelnen Arbeitsaufträge effizient an Prozessoren weiterleitet und dabei für eine optimale Ausnutzung sorgt. Arbeiten, welche die Server zu günstigen Stromzeiten erledigen können, wurden kurzerhand über simple Befehle auf die entsprechenden Abschnitte geschaltet. Die Software arbeitet stets mit dem Ziel, die höchste Kapazität auszunutzen und möglichst wenig Energie zu verbrauchen.
Zahlen sprechen für sich
Deutlich wird der Erfolg des Systems an den Zahlen. So erklärt Gerhard Bley, Chef des Rechenzentrums des Unternehmens, dass seit der Umrüstung die Zahl der Protzessoren von 240 auf 70 gesunken, die Kapazitätsausnutzung dafür um 50 Prozent gestiegen ist. Teure Investitionen waren hierfür nicht notwendig, doch die Inspektion des Verbrauchs brachte einen enormen Nutzen für Energieeinsparungen, was sich positiv auf die Kosten sowie den Umweltschutz auswirkt.
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