Erschreckende Klimabilanz für Heizpilze
Heizpilze kennt man schon seit langem, vor allem in der Gastronomie werden sie häufig genutzt um die Außensaison noch ein wenig zu verlängern. Und seit dann noch das generelle Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten durchgeführt worden ist, wurden die Heizpilze immer beliebter, denn viele Gastwirte stellten sie für die rauchenden Kunden im Eingangsbereich oder neben die Außensitzplätze auf.
Trotz neuer Verbote, die einige Gemeinden als Gegenreaktion gegen die Heizpilze aufgestellt haben, werden sie inzwischen sogar häufig im privaten Bereich genutzt.
Viel Gas für wenig Wärme
Doch leider gibt es einen großen Nachteil für die Gas-Heizstrahler: der hohe Energieverlust. Der wärmende Pilz verbraucht nämlich eine Menge Propangas – eine Flasche mit elf Kilogramm Gas reicht gerade mal für zehn Stunden Betrieb. Und der Gasverbrauch lässt es schon erahnen: Auch die Klimabilanz ist erschreckend. Der Heizstrahler produziert in zehn Stunden Betrieb 33 Kilogramm CO2, soviel wie ein durchschnittlicher Autofahrer in einem Vierteljahr.
Foto © Boscolo/pixelio
Weitere interessante Artikel: