Einführung neuer Stromzähler: Hackerangriffe möglich
In drei Monaten wird der Einbau einer neuen elektronischen Stromzählergeneration in Neubauten auch in Deutschland zur Pflicht. Doch hierzulande hat man dafür noch kein umfassendes Sicherheitskonzept, welche die Zähler vor Hackerangriffen schützen könnten.
Elektronische Stromzähler ab 01. Januar Pflicht
Der Sprecher der Netzagentur, Cord Lüdemann, sagte es gäbe noch keinen akuten Handlungsbedarf, da diese neue Zählergeneration noch nicht sehr verbreitet sei. Fakt ist aber, dass alle beteiligten Unternehmen – also Stromerzeuger, Produkteure, Messestellenbetreiber – für die Einhaltung von Sicherheitsstandards verantwortlich sind. Trotzdem herrscht Uneinigkeit zwischen Netzagentur und privaten Unternehmen, wer denn nun wirklich für die Sicherheit der Geräte sorgen soll. E.ON beispielsweise steht auf dem Standpunkt, dass der Staat – die Bundesnetzagentur – dieser Aufgabe nachkommen soll.
Britische Studie spricht von Cyber-Risiko
England soll bis 2020 komplett mit elektronischen Zählern ausgestattet werden und angesichts dieser Aufgabe hat die Regierung eine Studie zur Sicherheit in Auftrag gegeben. Diese hat aber ergeben, dass es bereits Hackerangriffe auf die sog. Smart Meter gegeben hat. Sogar ausländische Geheimdienste haben wohl versucht, sich über diese Zähler Zugang zum Netz zu verschaffen. Klar ist, dass beizeiten eine Regelung zur Sicherheit gefunden werden muss.
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Hallo,
mit der Zeit ersetzt die Technik wohl alles. Finde es persönlich keine schlechte Idee, allerdings muss man abwarten bis eine umfassende Sicherheitstechnik entwickelt wurde. Über das Knie sollte man in diesem Fall nichts brechen.
Gruß Hans
Hallo,
wirkliche erfreulich sind diese Nachrichten ja nicht. Wäre der Meinung, dass die Übernahme der elektronischen Zähler erst erfolgt, sobald diese relativ sicher sind. Es läuft doch bisher auch so.
Gruß Andy