Längere AKW-Laufzeiten beschlossene Sache
Union und FDP haben sich während ihrer Koalitionsverhandlungen geeinigt, dass die Laufzeiten grundsätzlich verlängert werden. Doch unter welchen Bedingungen das Ganze vonstatten gehen soll, darüber herrscht noch Uneinigkeit.
Atomkraft als Brückentechnologie definiert
Wie zu erwarten war, haben die Regierungsparteien die Atomkraft als notwendige Brückentechnologie definiert, die angeblich noch einige Jahre nötig sei, um den Umstieg auf erneuerbare Energien zu ermöglichen. Wissenschaftler weisen allerdings die Annahme zurück, dass es mit dem Atomausstieg Versorgungsprobleme geben würde. Alle Zahlen, die die Bundesregierung zu diesem Thema veröffentlicht hat, belegen eine ausreichende Stromversorgung auch ohne AKW’s.
Erneuerbare Energien nicht vernachlässigen
Es kommt nun darauf an, dass politisch gesehen weiterhin Impulse für den Ausbau erneuerbarer Energien gegeben werden. Immerhin hat die Regierung nicht nur ehrgeizige Klimaziele gesetzt, sondern andernfalls sind außerdem rund 280 000 Arbeitsplätze in diesem Bereich gefährdet. BUND und andere Umweltorganisationen fordern hohe Auflagen für AKW’s Betreiber sowie weiterhin volle Unterstützung für ökologische Energieerzeugung.
Foto © Wikimedia
Weitere interessante Artikel:
Ein Ausstieg muss sicherlich sehr differenziert reflektiert werden und ob das ursprüngliche Datum das Richtige war, ist schwer zu sagen. Eins hätte der zeitnahe Ausstieg jedenfalls gebraucht, nämlich den absoluten Fokus auf entsprechende Alternativen und damit einhergehend neue technologische Impulse – und das hätte uns sicherlich nicht geschadet. Daher sollte deinem letzten Satz “…sowie weiterhin volle Unterstützung für ökologische Energieerzeugung. ” die volle Aufmerksamkeit gewidmet werden.