Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

StromkostenJeder von uns verbraucht Strom. Auch im Schlaf. Während wir von uns hin schlummern, läuft in der Küche der Kühlschrank, der Wecker tickt vor sich her und im Wohnzimmer laufen in vielen Haushalten auch immernoch viele Geräte Nachts auf Standby. Doch obwohl wir Strom so selbstverständlich verbrauchen wie wir atmen, wissen Viele nicht, wie sich der Strompreis eigentlich zusammensetzt.

Erzeugung und Transport

Ganz grob gesehen, kann der Strompreis auf vier Posten aufgeteilt werden. Am Anfang stehen logischerweise die Kosten für die Stromerzeugung, denn die Gewinnung von Energie kostet Geld. Dieser Anteil macht rund 27 Prozent des Strompreises aus. Als nächstes muss der Strom zu den Haushalten transportiert werden, damit die Verbraucher ihn nutzen können. So kommen wir also zu den Transportkosten. Diese lassen sich in zwei Posten aufteilen. Das Entgelt für das Übertragungsnetz (2,74%) und die Entgelte für die Verteilernetze (26,07). Zusammen machen die Transportkosten also etwa 28,8 Prozent des Endpreises aus.

Vertrieb und Steuern

Der nächste Anteil geht an die Vertriebsunternehmen, die den Endverbrauchern den Strom anbieten. Dieser Anteil liegt bei etwa 5,03 Prozent. Schlussendlich werden auch auf den Strom Steuern und Abgaben erhoben. Diese zeichnen für etwa 39,02 Prozent des Strompreises verantwortlich.

 

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1 Kommentar für “Wie setzt sich der Strompreis zusammen?”

  1. Strom-Linie says

    Das Strom derart Zentral hergestellt wird und die Verteilung deshalb schon ein Viertel der Kosten ausmachen, die wir für Energie bezahlen, ist an sich ja auch schon ein Witz. Historisch verstehe ich manchmal nicht, wieso Strom nicht dezentral, an vielen kleinen Orten und in vielen kleinen Kraftwerken erzeugt wurde. Aber der drohende Klimwandel scheint ja langsam zu einem Umdenken in der Energiepolitik zu führen, sprich: Dezentrale Stromerzeugung wird mehr und mehr zum Argument. Das lässt hoffen, die besagten 25% der Kosten zu drücken. :)

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