Neun neue Windparks vor britischer Küste geplant
Die britische Regierung will mehrere Windparks in der Nordsee errichten. Insgesamt sollen die Parks bis 2020 ein Viertel der britischen Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Nun konnten sich RWE und E.ON zusammen mit anderen ausländischen Stromkonzernen Aufträge für den Bau der Windkraftwerke sichern.
Der britische Premierminister Gordon Brown sieht die Errichtung der Windparks als wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO² Emissionen und geht davon aus, dass die Windenergie einen Umsatz von 82 Milliarden Euro generieren wird. Weiterhin sollen bis zum Jahr 2020 dank des Baus etwa 70.000 Arbeitsplätze gesichert werden.
RWE wird in zwei der neun Regionen Windparks errichten, wovon ein Standort als wichtiger Knotenpunkt für das zukünftige gemeinsame europäische Stromnetz gilt. Zusätzlich wird RWE einen Windpark nordwestlich von Helgoland errichten, dessen Bau bis 2013 beendet sein soll. Ab diesem Zeitpunkt will der Energiekonzern rund vier Millionen Haushalte in Europa mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. Rund 70 Prozent davon sollen aus Windkraft stammen.
E.ON konnte sich einen Auftrag sichern und wird demnächst mit der Erkundung des Gebietes beginnen, um den Umfang der Anlage festzulegen. Der Energieriese betreibt bereits drei Windparks vor der britischen Küste.
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