Demonstrationen gegen Gelderkürzung bei Solarenergie
20.000 Arbeitnehmer der Solarindustrie haben Gestern gegen die von Bundesumweltminister Röttgen geplanten Subventionskürzungen von bis zu 20 Prozent in ihrer Branche protestiert. Die Arbeit wurde in 35 Betrieben in Berlin, Bitterfeld und Freiberg niedergelegt.
Verminderung der Gelder
Rüttgen plant, die bereits durchgeführte Kürzung der Gelder Anfang des Jahres von neun auf 24 Prozent zum 01. April auszuweiten. Dies stehe im ausgesprochenen Gegensatz zu dem eigentlich angekündigten Fördersystem des EEG (erneuerbare-Energien-Gesetz), so warnten nun mehrere Politiker. Auch deuteten sie darauf hin, dass die Solarindustrie wertvolle Arbeitsplätze geschaffen habe und nun mit 280.000 Arbeitnehmern eine nicht zu verachtende Verantwortung trage.
Da könne bei derartigen „Schnellschüssen“ der Bundesregierung eine Planungssicherheit nicht garantiert werden.
Solarstrom in Deutschland
Der zur Zeit durch nationale Solaranlagen produzierte Strom reicht mit etwa 10 Gigawatt aus, um zwei Prozent des deutschen Energiegesamtverbrauchs zu decken. Sollte die Kürzung der Gelder beschlossen werden, würde dies auf die Kunden zurückfallen, was widerum wirtschaftliche Konsequenzen für die Hersteller hätte.
Eine Senkung der Subventionen muss also gut durchdacht werden, ein Aufschub allein, über den zur Zeit verhandelt wird, verlagert das Problem nur, löst es aber nicht.
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Autor: Julian
Geschrieben am: Freitag, den 5. Februar 2010
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Am 12. Februar 2010 um 03:45 Uhr
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