Olympia – eine Kleinstadt …

olympia… jedenfalls am Stromverbrauch gemessen. Dieser ist nämlich der gleiche.

Die Olympischen Winterspiele in Vancouver sind für viele Sportfans ein absolutes Highlight, ob sie es live oder im Fernsehen verfolgen. Der deutsche Medaillenspiegel wird so stark beobachtet wie sonst nur die Plätze der Bundesliga.

Obwohl die olympischen Spiele so viele begeisterte Zuschauer erreichen, gibt es immer noch kleine Gruppen von Demonstranten, die gegen das winterliche Sportereignis wettern. Aber gibt es dafür einen Grund?

Ja, so sagt zumindest Klimaschützer. Denn Olympia verbraucht zur Zeit so viel Strom, wie 7300 Haushalte in einem Jahr, das entspricht einer Menge von ungefähr 80 Gigawatt; genug, um eine Kleinstadt zu versorgen.

Der größte Stromverbraucher ist der Whistler Olympic Park, in dem der Großteil der Spiele vonstatten geht, benötigt 6,9 Megawatt täglich. Dann folgt das Zuhause auf Zeit für die Spieler, das Olympische Dorf mit einem Tagesverbrauch von 5,8 Megawatt und das internationale Fernsehzentrum mit 5,6 Megawatt.

Schlusslicht bilden das Athletendorf und der Canada Hockey Palace, die beide mit einem Energiebedarf von je 5,4 Megawatt pro Tag zu Buche schlagen.

Mit einer der größten Kritiker der olympischen Spiele, die amerikanische Naturschutzorganisation Sierra Club, startete schon im Vorfeld die Kampagne „Liebe den Winter, hasse die Ölplattformen.“

 

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1 Kommentar für “Olympia – eine Kleinstadt …”

  1. Nina says

    Olympia findet aller 2 Jahre mal statt, Winter- und Sommerspiele abwechselnd. Da kommt es doch nun wirklich nicht darauf an, wieviel Strom verbraucht wird. Ebenso könnte man für Olympia anstreben, dass erneuerbare Energien zur Stromversorgung genutzt werden. Ich finde die Olympischen Spiele toll und freue mich mit den deutschen Goldmedaillengewinnern Magdalena Neuner, Tatjana Hüfners udn Felix Loch. Mögen ihnen noch viele folgen.

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