Geothermie aus dem Egergraben

erdwärmeBislang gibt es in Deutschland vier Kraftwerke, die mit Erdwärme betrieben werden. Dies sei aber laut Experten noch ausbaufähig.
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Heizen mit Weizen

Heizen mit Weizen
Die Idee mit Getreide zu Heizen ist nicht neu. Doch was spricht eigentlich dafür und was dagegen?
Lebensmittel für die Energiegewinnung zu benutzen, ist moralisch bedenklich. Trotzdem werden Energiepflanzen wie Soja, das anderorts den Menschen zum Überleben dient, in Biogasanlagen vergärt und zur Gasgewinnung herangezogen. So war auch die Überlegung beim Projekt ‘Heizen mit Weizen’. Im Gegensatz zur Ölheizung könnte man, wenn man Getreide einfeuert, mehr als die Hälfte sparen. Außerdem ist der Anbau von Weizen gerade in unseren Gefilden bei Landwirten weit verbreitet und gängig im Landschaftsbild. Zudem wird der Weizenanbau von der EU gefördert, geht schnell vonstatten (bis zur ersten Ernte vergeht nur ein Jahr) und kann effizient verwertet werden.
Warum heizen dann so wenig Menschen mit Getreide?
Weil es ethische Bedenken gibt. Um hungernde Menschen zu finden, brauchen wir nicht ins weit entfernte Afrika zu gehen, sondern müssen uns nur hier in Deutschland umschauen. Viele Menschen leben an der Armutsgrenze. Den Tafeln im ganzen Land wird das Essen von Bedürftigen innerhalb von wenigen Stunden weggerissen.
Auch hier gibt es Kinder, die nicht genug zu essen haben. Warum sollte man also Rohstoffe, die der Lebensmittelgewinnung dienen, verbrennen, wenn es so viele Alternativen gibt? Wir stehen gerade am Anfang einer Energierevolution. Es werden Solar- und Windenergie gefördert, alternative Kraftstoffe für Autos entwickelt. Wer regenerativ Heizen will, der hat die Möglichkeit, sich eine Pelletheizung anzuschaffen.
Ein Bäcker in Hilden heizt mit altem, trockenen Brot, das sich nicht mehr verkaufen lässt. Seinen Abstand an die Tafeln leistet er weiterhin unverändert. Das ist ein Schritt hin zum Umdenken, aber nicht alle Menschen sind Bäcker, oder?

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Ostsee-Pipeline wird gebaut

Ostsee-Pipeline wird gebaut
Darauf haben die Verantwortlichen gewartet: Finnland stimmt für den Bau der deutsch-russischen Erdgas-Pipeline durch die Ostsee.
Fakten
1200 Kilometer lang soll die Pipeline zwischen Vyborg und Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern werden und damit einmal quer durch die Ostsee führen. Der deutsch-russische Unternehmen NordStream investiert 7,5 Milliarden Euro in das Projekt, das ab April 2010 bis Ende 2011 in Angriff genommen werden soll. Bis zur vollständigen Auslastung der Pipeline soll es erst 2016 kommen, dann werden 55 Millionen Kubikmeter Erdgas jährlich die Strecke passieren.
Verantwortliche
Die Zustimmung Finnlands war für den Bau von Nöten, da die Trasse die Wirtschaftszonen des Landes betrifft. Aus diesem Grund mussten auch Schweden und Dänemark dem Vorhaben grünes Licht geben, was letztes Jahr bereits geschah.
Bereits 2000 genehmigte die Europäische Union das Projekt NordStream, allerdings häuften sich in den vergangenen Jahren die Vorbehalte. Der WWF und der BUND haben diese Woche bereits Klage eingereicht, da sie mangelnde Ausgleichsleistungen für den schweren Eingriff in die Natur befürchten. Sollten sie Recht bekommen, wird das Vorhaben erstmal auf Eis gelegt werden müssen.
Investoren
Gazprom hält mit 51 Prozent den Hauptteil an dem Projekt, weitere 40 Prozent werden von E.ON Ruhrgas und Wintershall getragen. Die letzten neun Prozent hat das niederländische Gasunternehmen Nederlandse Gasunie NV inne.
Über den Einstieg eines französischen Gaskonzerns wird noch verhandelt.

gazpromDarauf haben die Verantwortlichen gewartet: Finnland stimmt für den Bau der deutsch-russischen Erdgas-Pipeline durch die Ostsee.

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Die Bundesregierung verrechnet sich

Strom wird wieder günstiger, so sagte es die Bundesregierung Ende letzten Jahres. Grund sollten die sinkenden Beschaffungsmaßnahmen sein. Doch im wahrsten Sinne des Wortes wurde nun ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Die Bundesregierung hat sich verrechnet. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sah die Förderung von Produzenten erneuerbarer Energien vor. Die Anschaffungskosten für benötigte Anlagen sind nun aber höher geworden als erwartet und damit nicht mehr tragbar. Diese Unkosten werden nun auf die Verbraucher umgelegt.
Bereits 200 Unternehmen haben Anfang des Jahres die Kosten für Strom erhöht, weitere sollen im März nachziehen. Für die Konsumenten hat dies bei einem Verbrauch von 7.000 Kilowattstunden eine Mehrkostenbelastung von mindestens 100 Euro im Jahr zur Folge, so Experten. Die bislang angesetzte EEG-Umlage liegt bei über zwei Cent pro Kilowattstunde. Dieser Betrag wird sich im Laufe des Jahres noch erhöhen.
In erster Linie sei wohl die Förderung von Solaranlagen ‘Schuld’ an der 10 Milliarden Euro schweren Misere der Bundesregierung, da mehr Anlagen mit Anspruch auf Förderung gebaut wurden als erwartet. Die Erhöhung der Preise trifft aber alle Kunden und nicht nur Kunden mit Öko-Strom-Tarif.
Die Bundesregierung macht sich in den vergangenen Wochen keine Freunde mit ihrer schwankenden Energie- und Umweltpolitik. Ob eine klare und ehrliche Linie im Laufe des Jahres noch gefunden wird? Wer weiß…

SteckdoseStrom wird wieder günstiger, so sagte es die Bundesregierung Ende letzten Jahres. Grund sollten die sinkenden Beschaffungsmaßnahmen sein. Doch im wahrsten Sinne des Wortes wurde nun ein Strich durch die Rechnung gemacht.

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Vattenfall macht keinen Gewinn

Vattenfall macht keinen Gewinn
Der Gewinn des schwedischen Energieriesen ist 2009 um ein Viertel zurück gegangen.
Konsequenzen daraus werden 2010 gezogen.
Auf 1,3 Milliarden Euro ist der Gewinn des schwedischen Konzerns Vattenfall gefallen. Das ist rund ein Viertel weniger als im Vorjahr. Eine Umsatzsteigerung von 24,8 Prozent konnte durch die Übernahme des niederländischen Unternehmens NUON trotzdem erzielt werden.
Nun sollen allein in Deutschland 340 Millionen Euro jährlich eingespart werden, 180 Millionen Euro davon allein durch Personalausgaben. Rechnet man dies auf die 21.000 Stellen in Deutschland um, so ergibt sich eine Zahl von 3.500 Entlassungen. Dies ist aber schwer umsetzbar, da die meisten Mitarbeiter über einen betriebsbedingten Kündigungsschutz bis 2012 verfügen.
Erklärungen für den Umsatzeinbruch sind schnell gefunden. Vattenfall macht die Strompreissenkungen und die Wirtschaftskrise im Allgemeinen für die finanziellen Einbußungen verantwortlich. Auch die stillgelegten Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel können seit 2007 keinen Beitrag zur Gewinnmaximierung leisten.
Insgesamt beschäftigt Vattenfall Ende 2009 europaweit 40.000 Mitarbeiter, ganze 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Einen Einbruch gab es auf Grund mangelnder Nachfrage auch bei der Stromproduktion, es wurden mit 158,9 Terawattstunden zwei Prozent weniger Energie produziert als noch im Jahr zuvor.
Bleibt zu erwarten, wie Vattenfall nun vorgeht. Dass Kündigungen ausgeschlossen sind, ist zu bezweifelnDer Gewinn des schwedischen Energieriesen ist 2009 um ein Viertel zurück gegangen.

VattenfallDer Gewinn des schwedischen Energieriesen ist 2009 um ein Viertel zurück gegangen.

Konsequenzen daraus werden 2010 gezogen.

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