Einschränkung bei den Kürzungen von Solarförderung
Der Schreck ging bei vielen Verbrauchern und auch anbietenden Unternehmen durch Mark und Bein: die Kürzung von Solarsubventionen. Nun räumen die Verantwortlichen aber ein, dass nicht die komplette Förderung gestrichen oder gekürzt wird.
Gestern wurden die Kürzungen in der Solarförderung von der Bundesregierung verbindlich beschlossen. Allerdings werden nicht alle Solaranlagensubventionen gekürzt, sondern nur die von Photovoltaikmodulen. Solarthermieanlagen werden weiterhin mit dem gleichen Betrag gefördert wie bisher. Dieser beläuft sich zur Zeit auf 105 Euro pro Quadratmeter. Außerdem können finanzielle Zuschüsse beantragt werden, wenn man die alte Öl- oder Gasheizung gegen effiziente Heiz- und Umwälzpumpen austauschen lässt. Hier gibt es keine pauschale Förderungshöhe, diese ist abhängig von dem individuellen Projekt.
Wer also sein Haus durch Solarenergie beheizt und / oder sein Warmwasser aufbereitet, der kann weiterhin von den von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten 500 Millionen Euro profitieren. Diese sind explizit nur für die Wärmeerzeugung durch erneuerbare Energien gedacht.
Solarenergie ist auf Platz zwei der beliebtesten erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung, gleich hinter Holz.
Die verringerte Förderung von Photovoltaikmodulen wird aber dem Anschein nach große Folgen haben. Die Verbraucher, die sich überlegt haben auf diese Art von Anlagen umzusteigen, suchen sich eine andere Alternative, CO2-Emmissionen können nicht mehr so weitreichend eingespart werden und Unternehmen, die diese Solarmodule einbauen, werden auf den Nachfragerückgang reagieren müssen, zum Beispiel mit Entlassungen. Wo dieses ganze Solardilemma hinführen wird, ist noch nicht abzusehen.
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