Vorreiterposition für Brandenburg
Brandenburg knackt die 50 Prozent Marke im Bereich der erneuerbaren Energien.
Mehr als 50 Prozent des Gesamtstromverbrauchs Brandenburgs wurde 2008 durch erneuerbare Energien gedeckt, so steht es im kürzlich veröffentlichten Energiebericht Brandenbrugs 2008/2009. Im Vergleich zu 2004 mit 27,2 Prozent hat sich dieser Anteil nun mit 57,8 Prozent mehr als verdoppelt. Grund dafür sind vor allem die neu errichteten 40 Biogasanlagen und 52 Windparks mit 210 Windkraftanlagen, die 2009 ein Budget von 1,8 Milliarden Euro verschlangen. Insgesamt kommt Brandenburg so auf einen Wert von 2800 betriebenen Windenergieanlagen und 190 Biogasanlagen, im Vergleich zu 2004 hat sich diese Anzahl verdreifacht.
Im Bereich der Energiegewinnung hingegen steht Braunkohle mit 60 Prozent noch auf Platz eins. Der Strom wird allerdings hauptsächlich nach Polen und Tschechien exportiert.
Nimmt man den gesamten Energieverbrauch Brandenburgs, machen erneuerbare Energien 13,6 Prozent aus. Somit nähert sich Brandenburg der bundesweit geltenden Marke von 20 Prozent erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch bis zu 2020 mit großen Schritten und kann so mit Recht von sich behaupten, eine Vorbildfunktion für die anderen Bundesländer einzunehmen.
Auch die Anzahl der Mülldeponien und des Hausmülls allgemein ist in Brandenburg in den letzten Jahren gesunken. Heute arbeiten nur noch sieben Deponien unter strengen Auflagen, vor achtzehn Jahren belief sich die Zahl noch auf 68.
Durch diese verbesserten Umweltbedingungen gelang es auch, die Artenvielfalt der Tiere in Brandenburg wieder zu erhöhen. Ein erfreulicher Trend von dem man hofft, er bleibe bestehen.
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