Sarkozy spricht sich für Förderung von Kernkraftwerken aus
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy spricht sich für die Förderung von Kernkraftwerken in Schwellenländern aus. Dazu fordert er nun auch die Weltbank und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung als internationale Kreditinstitute auf. Er könne nicht verstehen, warum die Förderung von Atomkraftwerken immernoch so ‘geächtet’ sei.
Sarkozys Vorschläge
Sarkozy möchte im Namen Frankreichs mit dem Geld der Entwicklungsbanken Schwellenländern den Einstieg in die Atomkraft oder den Ausbau selbiger ermöglichen, so erläuterte er auf einer internationalen Konferenz zur Kernenergie in Paris. An dieser nehmen die Vetreter von rund 60 Staaten teil, darunter auch der Staatssekretär des deutschen Bundeswirtschaftsministerium Jochen Holtmann.
Atomriese Frankreich
Frankreich hat eine der Spitzenpositionen in Sachen Atomenergie inne. Insgesamt drei Viertel des national benötigten Stroms kommt hier aus Kernkraftwerken. Aus dieser Erfahrung heraus soll die Atomindustrie des Landes nun Atomkraftwerke ins Ausland vertreiben. In den nächsten 20 Jahren sollen weltweit noch mehr als 450 Kraftwerke errichtet werden, das Investitionen von mehreren Milliarden Euro entspricht, so prognostiziert der Weltnuklearverband WNA.
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