Fressnapf energetisch auf dem Vormarsch
Viele Unternehmen erschaffen sich eine Vorbildfunktion, indem sie aus Sonnen- oder Windenergie Strom erzeugen, um mindestens ihren eigenen Bedarf zu decken. Seit kurzem kann sich auch die Zoofachgeschäftkette Fressnapf dazuzählen.
In Krefeld und in Feuchtwangen produzieren insgesamt 42.000 Quadratmeter Photovoltaikmodule auf den Dächern der Logistikzentralen mehr als 1,9 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Durch diese Leistung werden 1150 Tonnen CO2 als Differenz zum üblichen Jahresausstoß eingespart. Der Chef der bekannten Tierbedarfskette Torsten Toeller betont, dass sich ökonomischer und ökologischer Erfolg nicht ausschließen, sondern eher gegenseitig bedingen. Außerdem sei es sehr nützlich, durch die eigene Dachfläche Geld zu gewinnen anstatt sie ungenutzt zu lassen.
Gebaut hat die Anlage die Firma Schweiger-Dach GmbH, die ein extra für Industrieflachdächer entwickeltes Befestigungssystem für Solaranlagen erstellt haben. Nach nur zwölf Wochen Projektlaufzeit konnten die Anlagen ans Netz angeschlossen werden. Um eine dauerhafte Funktionstätigkeit der Module zu gewährleisten wurde extra ein Warnsystem integriert, dass bei einem etwaigen Ausfall sofort Alarm schlägt. Schließlich sollen die Solaranlagen über mindestens 20 Jahre ihren Dienst leisten. Ebenso lang müssen die Vorrichtungen und die Dachkonstruktion halten, ohne die Trägerfunktion ebenselbiges zu stören.
Toeller stellt außerdem klar, dass Unternehmen nicht nur aus umweltschützenden Gründen Solaranlagen anschaffen müssen, sondern dass diese auch schnell ihre Investitionskosten wieder hereinbringen können und somit eine bessere Wirtschaftlichkeit des Unternehmens erreichen können.
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