Niedrigere Vergütung von Solarstrom

niedrigere vergütung von solarstromNach Meinung des hessischen Energie-Staatssekretärs Mark Weinmeister (CDU) müsse die Einspeisevergütung für den Bereich der Photovoltaik gesenkt werden. Seine Forderung zur Senkung der Fördermittel für diesen Bereich der erneuerbaren Energien wurde Anfang des Monats im Bundesrat abgelehnt.

Weinmeister spricht sich zwar für eine generelle Förderung der Solarenergie aus, jedoch müsse seiner Ansicht nach die Einspeisevergütung im Bereich der Photovoltaik sinken. Zum Beispiel seien Solaranlagen erheblich günstiger geworden. Diese Preisänderung müsse an den Verbraucher weitergegeben werden.

Im vergangenen Jahr gab es in Hessen fast 37.500 Photovoltaik-Anlagen. Sie produzierten zusammengenommen in etwa 0,45 Tetrawattstunden Energie.

Die Landesregierung Hessens will nun bis zum Jahr 2020 pro Jahr drei Tetrawattstunden Energie durch Photovoltaik-Anlagen produzieren lassen. Insgesamt geplant sind 21 Tetrawattstunden aus erneuerbaren Energien. Diese Menge entspricht ungefähr 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Bundesland Hessen (ohne Verkehr).

Erstmal hat der Bundesrat die von der hessischen Landesregierung geplante Senkung der Fördermittel für Solaranlagen gestoppt. Die Länderkammer zog den Vermittlungsauschuss zur Besprechung des vom Bundestag geplanten Gesetzes zu Rate. Die meisten deutschen Bundesländer wollen die Einspeisevergütung für Solaranlagen höchstens um zehn Prozent kürzen, nicht wie vom Bundesrat geplant um 16 Prozent.

Foto: Copyright Mhassan abdollahi, wikimedia

 

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