Energiekosten messen

waschmaschineViele Stromanbieter vergeben zwischenzeitlich zusammen mit ihren Stromverträgen auch intelligente Stromzählern, die den Energieverbrauch im Eigenheim messen. Doch auch wer bislang keinen dieser Zähler im Haus hat, kann den Verbrauch seiner Haushaltsgeräte ermitteln. Energiekosten-Messgeräte liefern zuverlässige Informationen über die Höhe des Verbrauch und die Kosten und helfen somit, den Verbrauch zu senken.

Energie-Messgeräte zur Kontrolle

Die Bedienung der Energie-Messgeräte ist ganz einfach. Im Messbereich zwischen 0,2 und 3600 Watt misst er den Verbrauch und die Kosten elektrischer Geräte. Vor Inbetriebnahme lässt sich der gewünschte Stromtarif von 0 bis 99,99 Euro eintragen. Darüber hinaus kann sich der Nutzer Spannung, Strom und Netzfrequenz anzeigen lassen, was weiter über die Geräte informiert. Zwar ist das Geräte nicht zur Stromabrechnung mit dem Energieversorger zugelassen, gibt jedoch Aufschluss über die Stromkosten und Möglichkeiten, diese zu senken. Nach Einstellen der Werte wird es als Zwischenelement zwischen Gerätestecker und Steckdose geklemmt und zeichnet die wichtigen Daten auf. Es sollte ausschließlich in Innenräumen verwendet werden, da es nicht wetter- und feuchtigkeitsbeständig ist und sich daher nur für den Hausgebrauch eignet.

In Neubauten Pflicht

Nachdem seit Jahresbeginn alle Hausbesitzer in allen Neubauten intelligente Stromzähler installieren müssen, empfiehlt es sich auch für Mieter oder Besitzer von Bestandsbauten, den Stromverbrauch auf diese Art zu kontrollieren. Der nächste Schritt in Richtung Stromverbrauchssenkung könnte auch die neueste Generation der Haushaltsgeräte sein. Der Einsatz von Geräten im „Smart Grid“, wie die intelligenten Stromnetze genannt werden, wird von vielen Herstellern bereits angestrebt. In Zukunft sollen Geräte das „SG ready“-Logo tragen und damit anzeigen, dass sie für den Einsatz in den Sparnetzen geeignet sind und diese nutzen können. Eine Technologie dieser Art lässt hoffen, dass Verbrauchern das Sparen im Haushalt bald um Einiges leichter fällt.

Steckerleiste oder Neuanschaffung

Bis diese Technologie jedoch ausgereift ist und die Stromanbieter für Schwierigkeiten wie der teuren Umlastung in den Hochverbrauchszeiten eine adequate Lösung gefunden haben, können Verbraucher auch selbst viel für ihre Energiekontrolle tun. Die Energie-Messgeräte sind ab 10 Euro erhältlich und können mit ihren Informationen weitere Vorgehen einleiten. In vielen Fällen genügt bereits eine Steckerleiste, die bei Bedarf alle Geräte vom Stromnetz trennt. Manchmal lohnt jedoch auch die Neuanschaffung eines Gerätes, in dieser Hinsicht haben die Hersteller einen deutlichen Fortschritt geschafft. Denn nicht selten stehen in deutschen Bädern und Küchen noch Waschmaschinen und Kühlschränke der 80er-Jahre, die zwar durch einwandfreies Funktionieren glänzen, den Stromverbrauch jedoch enorm erhöhen. Also lieber selbst einmal kontrollieren und Stromfresser enttarnen.

Foto: Copyright, Maggy W./Pixelio.de

 

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