Heizen ohne Verluste
Die lange Sommerzeit ohne eigenes Heizen ist bald vorbei, dann laufen die Heizungen wieder auf Hochtouren – unter Umständen ähnlich lange wie im vergangenen Winter. Ein hoher Heizölverbrauch ist in diesen Fällen oft nichts Ungewöhnliches, allerdings lässt er sich durch Berücksichtigen einiger Details auf ein notwendiges Maß beschränken und schont Umwelt und Geldbeutel.
Moderne Brenntechnik
Energiesparen im Haushalt ist nicht nur ein positiver Beitrag zum Klimaschutz, er schont auch die privaten Hauhaltsausgaben. Der effizienteste Weg zum Energiesparen ist vor allen Dingen eine moderne Brennwert-Technik, die auch die im Abgas aus herkömmlichen Heizungsanlagen gespeichterte Energie aus und schont damit den Kamin. Brennwertgeräte haben im Vergleich zu Niedertemperatur-Heizungen, die ebenfalls sehr sparsam sind, eine noch einmal 10 – 15 Prozent höhere Energieausbeute. Der Verbrauch im Vergleich zu Anlagen, die über bereits 15 Jahre und älter sind, lassen sich dadurch 40 Prozent Energie einsparen.
Nutzungsgewohnheiten beachten
Doch auch durch aufmerksamen Umgang im Haushalt lässt sich der Energieverbrauch auf die notwendige Menge reduzieren, ohne auf eine warme Wohnung verzichten zu müssen. Dazu zählt in erster Linie die regelmäßige Wartung der Anlage. Rußablagerungen im Brennerraum eines Heizkessels oder falsche Einstellungen am Brenner können zu einem zu hohen Verbrauch ohne Nutzen führen. Sowohl der Schornsteinfeger als auch der Heizungs-Fachbetrieb können diese Arbeiten durchführen.
Genauso wertvoll ist die richtige Heizungsregelung, die sich über Thermostatventile und automatische Nachtabsenkung einstellen lässt. Es wird nur dann geheizt, wenn es tatsächlich notwendig ist und die Heizungsanlage läuft nicht permanent auf Hochtouren.
Vernünftig lüften
Unbedingt muss eine gute Luftzirkulation in den Räumen vorhanden sein. In der Nähe der Heizung muss die Luft zirkulieren können, damit der Heizbetrieb nicht an Wirkung verliert. Möbel oder dicke Vorhänge können die Leistung zusätzlich beschneiden.
Die Räume an sich sollten voneinander abgetrennt werden und die ideale Temperatur haben. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass 1 Grad Raumtemperatur den Energieverbrauch um 6 Prozent erhöht. Wer gewisse Räume nur wenig oder gar nicht nutzt, sollte sie daher auf keinen Fall mitheizen oder nur für einige Stunden aufheizen und die Heizung dann ausschalten.
Lüften ist wichtig, allerdings in regelmäßigen Abständen und nicht zu lange. Die Heizung sollte in dieser Zeit ausgeschaltet sein, damit die Heizung nicht unnötig nachheizt. Die Heizungen sollten jedoch nie über mehrere Stunden komplett ausgeschaltet werden, da das Mauerwerk des Hauses sonst mit auskühlt und das erneute Erwärmen des gesamten Hauses dann Unmengen an Energie verbraucht.
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