Photovoltaik noch immer rentabel
Nachdem seit 1. Juli 2010 die Einspeisevergütungen für Photovoltaik-Anlagen weiter gekürzt wurden, scheint diese Maßnahme für manche einen nicht mehr so attraktiv zu sein. Dabei lassen sich trotz weniger Fördergelder über die Jahre hinweg hohe Kosten für Strom sparen und der Verbraucher wahrt sich die Unabhängigkeit externer Stromanbieter. Noch immer sind die Stromquellen für das Eigenheim eine rentable Investition, die sich rechnet.
Rechnung zeigt es deutlich
Wer eine Rechnung aufmacht und die Investition Photovoltaik-Anlage auf 20 Jahre hinweg durchkalkuliert, wird feststellen: Auch mit weniger Zuschuss lohnt sich die Anlage. Das Gute daran: Je höher der Verbrauch, umso schneller amortisieren sich die Kosten für die Anschaffung und die Installation, denen die gesparten Strommengen entgegenstehen. In einem Mehrparteienhaus beispielsweise ist der Verbrauch höher als in einem Einfamilienhaus und rechnet sich innerhalb weniger Jahre. Geht man von einem 3-Personen-Haushalt aus, so rechnet sich bei einer angesetzten Betriebszeit von 20 Jahren die Anlage bereits nach 8 Jahren. Ab dann sind die Erträge positiv, die Anlage kann jedoch auch wesentlich länger als 20 Jahre in Betrieb bleiben.
Verschiedene Lösungen
Ausschlaggebend für den günstigen Gesamtbetrieb ist ebenso ein zinsgünstiger Kredit sowie ein möglichst günstiger Stromertrag. Dieser hängt vor allem von der geografischen Lage sowie der Ausrichtung und Beschattung der Solarmodule ab.
Grundsätzlich steht für jede Art der Installation die geeignete Anlage zur Verfügung. Ob an Schrägdächern, Flachdächern oder auch in die Dachflächen selbst integriert – für alle Häuser findet sich eine Variante. In Wohngebieten sind besonders flache, in das Hausdach eingefasste Solaranlagen beliebt, da sie das Gesamtbild kaum beeinflussen und auch gut nachträglich verbaut werden können.
Anlagen auf der Ebene
Doch auch auf freien Flächen können Photovoltaik-Anlagen aufgestellt werden. Häufig machen Land- und Ackerbesitzer von dieser Möglichkeit Gebrauch, die Teile der Flächen nicht mehr zuor Bebauung oder Beweidung nutzen. Die Stromgewinnung ermöglicht ihnen damit eine zusätzliche Ersparnis durch die eigene Stromerzeugung.
Der besondere Vorteil besteht vor allem auch in der guten Vorausplanung. Ist die Anlage erst einmal installiert, produziert sie Strom, ohne dass sich die Kostenstrucktur verändert. Wie sich hingegen der Markt von Strom- und Gasanbietern in den kommenden Jahren entwickelt, ist nicht voraussehbar. Darüber hinaus leisten Betreiber schon Heute einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz.
Foto: Copyright, Jürgen Frey/Pixelio.de
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Fragt sich nur noch wie lange – ich bin da eher skeptischer.
Sehr interessantes Thema.
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