Mehr erneuerbare Energie bei E.ON

mehr erneuerbare energien bei eonDer Energieversorger E.ON hat vor kurzem bekannt gegeben, mehr Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen zu wollen. Laut Pressesprecher habe das Unternehmen sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 in etwa zehn Gigawatt Strom aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Das entspricht in etwa einem Sechstel der Energie, die der Konzern produziert. Bis spätestens 2030 will E.ON dann 36 Prozent seines Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, bis 2040 sogar schon 50 Prozent.

Umstieg ist Jahrhundertaufgabe

Zu diesem Zweck sollen künftig rund 25 Prozent der Investitionen des größten deutschen Stromversorgers für die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen aufgewendet werden. Experten der Branche halten die Ziele des deutschen Großkonzerns für realistisch. Auch die Pläne der Bundesregierung, bis zum Jahr 2050 die Stromversorgung in Deutschland zu 80 Prozent auf erneuerbare Energie umzustellen, wird als realistisch angesehen. Dieser Umstieg wird jedoch von vielen Branchenkennern als Jahrhundertaufgabe eingeschätzt. Denn die Bevölkerung auf der Welt wächst und somit steigt ebenfalls die Nachfrage nach Energie. Da die fossilen Energiequellen jedoch zunehmend aufgebraucht sein werden, ist der schrittweise Umstieg auf erneuerbare Energien unausweichlich.

Laufzeitverlängerung zur Überbrückung

So mancher kritisiert in diesem Zusammenhang die kürzlich von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung der Laufzeit vieler deutscher Atomkraftwerke. Die Politiker argumentieren jedoch, dass das weitere Laufen emissionsarmer und leistungsfähiger Kraftwerke eine gute Möglichkeit zur Überbrückung darstellt, um den Umbau die notwendige Zeit einzuräumen. So werden nach der Ansicht einiger Experten aus in Zukunft CO2-freie Kohlekraftwerke und neue Gaskraftwerke benötigt werden, um auf Ungleichmäßigkeiten in der Energieproduktion vorbereitet zu sein. Die schaffen eine Sicherheit für Zeiten in denen die Sonne nicht scheint und kein kräftiger Wind weht.

Foto: Copyright Klaas Hartz, pixelio.de

 

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