Opel plant E-Meriva
Opel plant die Entwicklung einer elektronischen Version des Modells Meriva. Der Automobilhersteller will sich auf diese Weise an dem Forschungsprojekt MeRegioMobil beteiligen. Dieses vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie initiierte Projekt soll herausfinden, inwieweit und in welcher Form innovative Elektrofahrzeuge die intelligenten Stromnetze, von morgen – die so genannten Smart Grids – unterstützen können.
Opel entwickelt neue Speicher-Technologien
Der Automobilkonzern Opel hat nun offiziell bestätigt, einen Beitrag zum Energieprojekt MeRegioMobil leisten zu wollen, welches von der Bundesregierung gefördert wird. Sprecher des Rüsselsheimer Fahrzeugherstellers haben bekannt gegeben, dass man derzeit an insgesamt drei verschiedenen Technologie-Trägern für das Fahrzeugmodell Meriva arbeitet. Die Erkenntnisse der Forschungsarbeiten sollen dem MeRegioMobil-Projekt zu Gute kommen.
MeRegioMobil
Das Forschungsprojekt MeRegioMobil will herausfinden, auf welche Weise Elektrofahrzeuge in die intelligenten Stromnetze von morgen integriert werden können. In diesem Zusammenhang untersucht Opel innovative Lade-Technologien, die zukünftig serienmäßig in Fahrzeuge eingebaut und genutzt werden könnten.
Dabei könnte die Autobatterie des Wagens als Zwischenspeicher genutzt werden. Dank moderner Steuerelektronik ist der Elekro-Meriva in der Lage, innerhalb kurzer Zeit sowohl herkömmlichen Haushaltsstrom als auch 400-Volt-Drehstrom zu tanken und zu nutzen. Das Speichersysem des Fahrzeugs ist dabei darauf ausgelegt, dass ein Smart Grid eingefügt werden kann, welches die Batterie immer dann automatisch aufläd, wenn Strom aus regenerativen Quellen verfügbar und besonders günstig ist. Beispielsweise kann das Fahrzeug dadurch ebenfalls mit selbst produziertem Strom betankt werden.
Darüber hinaus ist das E-Auto von Opel aufgrund seiner Zwei-Wege-Technologie ebenfalls dazu in der Lage, nicht benötigten Strom in das Stromnetz zurück zu speisen. Gegenwärtig wird deshalb an der Entwicklung von Möglichkeiten gearbeitet, wie die in der Autobatterie gespeicherte Energie im Haushalt genutzt werden kann.
Foto: Copyright Daniel Litzinger, pixelio.de
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