Ökosteuererhöhung: Tarifwechsel prüfen!
Die Preise für unseren Strom steigen beständig an, während die Konzerne eine Erhöhung nach der anderen und insbesondere auf Kosten der Verbraucher durchdrücken. Industriekunden können dagegen aufgrund größerer Absatzmenge ihre Ausgaben in diesem Bereich senken, im letzten Jahr immerhin um ganze 20 Prozent. Das System ist rentabel und diesen lieb gewonnenen Anspruch wusste man jetzt offensichtlich auch in den Verhandlungen um die Ökosteuer anzumelden. In der Fraktion von CDU und FDP beugte man sich der seitens der Industrie aufgezogenen Drohkulisse, Entlassungen seien mit Erhöhung der Ökosteuer vorbestimmt. Die Kosten tragen die privaten Haushalte.
Ökosteuererhöhung greift am 1. Januar 2011
Die Ökosteuererhöhung betrifft die Verbaucher unmittelbar und Raucher zudem indirekt, denn auch über Erhöhungen der Tabaksteuer will man die Rabatte der Industrie ausgleichen, um den Haushalt zu konsolidieren, denn der “Deutschlandfond” für notleidende Unternehmen läuft wohl erst zum Jahresende aus. Da gilt es seitens der Verbraucher noch einmal die Ausgaben für den eigenen Strom durch zu rechnen und einen Tarifwechsel zu prüfen. Mit unserem kostenlosen Strom-Tarifrechner können Sie sich einen Überblick verschaffen, egal ob Sie Ökostrom oder herkömmlichen Strom aus der Steckdose nutzen.
Ökosteuererhöhung – Anreiz und Finanzierung
Die Einführung der Ökosteuer hat angesichts des Klimawandels und knapp werdender Ressourcen den Hintergrund, den Einsatz von Energie möglichst effizient zu gestalten. Das bedeutet vor der heutigen ökologischen Kulisse eben auch die Entwicklung und Erforschung, aber vor allem Nutzbarmachung erneuerbarer Energien. Anderseits will man in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise auch die steuerliche Basis zur finanziellen Sicherheit ausnutzen.Ein Spiegelartikel greift das Thema auf. Ob diese Art der Umverteilung nun im Einzelnen tatsächlich der sozialen Sicherheit dient, oder einzig der Wettbewerbssubventionierung großer Konzerne, das bleibt zu prüfen.
Foto: Copyright Gerd Altmann, Pixelio
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