Stromverbrauch: Wieviel ist zuviel?

Die Strompreise werden wohl auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen, schließlich steht der europäische Markt für Strom vor erheblichen Umwälzungsprozessen und die Kosten zur Einführung neuer Technologien, Netze und Speicher werden allein in Deutschland auf bis zu 100 Milliarden Euro geschätzt. Auch der Stromverbrauch wird weiterhin steigen und mancher fragt sich jetzt, ob der eigenen Verbrauch eigentlich im Rahmen liegt, oder man vielleicht auch dafür zuviel bezahlt.

Stromfressern den Garaus machen

Klar ist, die größten Stromfresser sind solche Geräte, die auch noch im Stand-By-Modus Energie verbrauchen, aber gar nicht aktiv genutzt werden. Fernseher, Computer oder anderes Gerät sollte man also immer ausschalten, wenn man sich davon weg setzt, um etwas anderes zu unternehmen. Hat man viele technische Geräte im alltäglichen Gebrauch, dann kann man beispielsweise über den Kippschalter von Sammelsteckdoses ganze Gerätegruppen mit einem Fingerzeig vom Stromnetz trennen.

Verbraucherzentrale: Energetisch vorbildlich

Woran erkennt man jetzt aber, ob man tatsächlich zuviel verbraucht, welche Werte gelten als normal, durchschnittlich und ab welcher Hausnummer sollte man seinen eigenen Stromverbrauch besser noch einmal auf Einsparpotentiale hin untersuchen? Gemäß einer Faustregel der Verbaucherzentralen gilt ein Haushalt als energetisch vorbildlich, in dem eine jährlich Grundmenge von 500 Kilowattstunden (kWh) zuzüglich weiterer 500 Kilowattstunden pro Person durchlaufen. Warmwasser ist in dieser Rechnung noch nicht enthalten. Ein Blick auf die letzte Abrechnung zeigt, ob Sie sich mit Ihrem Verbrauch in diesem Rahmen befinden, oder ob es gilt, versteckte Stromfresser ausfindig zu machen. Wer regelmäßig vergleicht, kann erhebliche Kosten einsparen.

Foto: Copyright Rainer Sturm / pixelio.de

 

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