Speicherinnovation: Gasnetz als Windkraftspeicher
Ein großes Problem der erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne war bisher, dass sich die vorhandene Energie zu Spitzenzeiten nicht speichern ließ, um sie zu dringlicheren Zeiten ins Stromnetz einzuspeisen. So stehen gerade zu stürmischen Zeiten die Windräder schnell, weil das Stromnetz ansonsten unter den Überkapazitäten überlastet würde. Greenpeace will diesen Angebotsschwankungen mit der Umwandlung in Windgas begegnen und die bisher vorhandenen Angebotsschwankungen ausgleichen.
Gas gilt als Brückentechnologie
Zu einer effizienten Energiewirtschaft gehört derzeit vor allem der Aufbau innovativer Speichertechnologien, um den Ausbau alternativer Energiegewinnung unter Aspekten der Wirtschaftlichkeit voran zu treiben. Bereits in vorherigen Gutachten wies insbesondere Gas als Brückentechnologie den zukunftsweisenden Weg aus dem atomaren Zeitalter heraus. Diesen Ansichten der Experten entsprechend, will Greenpeace über ein Elektrolyseverfahren überschüssige Windkraft aus Spitzenzeiten in Windgas umwandeln und in das Erdgasnetz einspeisen. In dieser Form könne die Energie ohne Verluste über einen längeren Zeitraum gespeichert werden.
Greenpeace pro Windgas
Will man diese gespeicherte Energie im Anschluss über Gaskraftwerke oder Anlage der Kraft-Wärme-Kopplung wieder in elektrische Energie zurück wandeln, verstromen, wäre jedoch mit den bisherigen Möglichkeiten mit einem Verlust an Energie zu rechnen. Ausreichend Speicherkapazität in Gasnetz hingegen seien mehr als ausreichend vorhanden, so Dr. Michael Sterner vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Systemtechnik (IWES), nach einer aktuellen Meldung der Finanznachrichten.
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