DIW-Expertin: Schließung der Straße von Hormus würde nicht sofort zu Öl-Engpässen führen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine mögliche Blockade der strategisch bedeutenden Straße von Hormus durch Iran wäre beherrschbar, ist die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, überzeugt. Sollte es wirklich zu einer kompletten Schließung dieser wichtigen Handelsroute kommen, falle zwar ein wichtiger Transportweg weg, sagte Kemfert der Onlineausgabe des “Handelsblatts”. Doch: “Dies würde nicht sofort zu Engpässen führen, da teilweise auf alternative Transportrouten ausgewichen werden kann und es ein Überangebot an Öl auf dem internationalen Markt gibt.” weiterlesen

ADAC: Kraftstoffpreise wieder deutlich gestiegen

München (dts Nachrichtenagentur) – Im Gegensatz zur Vorwoche sind an Deutschlands Tankstellen die Kraftstoffpreise wieder kräftig gestiegen. Das zeigt die wöchentliche Auswertung der ADAC-Kraftstoffpreisdatenbank. Der Liter Super E10 kostet derzeit in Deutschland im Schnitt 1,507 Euro und damit 4,4 Cent mehr als vor Wochenfrist. weiterlesen

Japanische Provinz Fukushima will keine Atomreaktoren mehr

Tokio (dts Nachrichtenagentur) – Die Behörden der japanischen Provinz Fukushima wollen nach dem Nuklearunfall keine Atomreaktoren mehr. Die Präfektur an der Ostküste Japans verabschiedete am Mittwoch einen Wiederaufbauplan, in dem die Regierung und der Kraftwerkbetreiber Tepco zu einem Abschalten aller zehn Atomreaktoren in der Provinz aufgefordert werden. Tokio hatte zuletzt Mitte Dezember die Ruine des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi für sicher erklärt. weiterlesen

Energieagentur: Strompreise steigen bis 2020 um 20 Prozent

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) geht davon aus, dass die Strompreise aufgrund der Energiewende bis 2020 um rund 20 Prozent steigen werden. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, seien die für den Jahreswechsel angekündigten Preiserhöhungen vieler Stromanbieter ein Zeichen für einen langfristigen Trend. Deshalb müssten Politik, Wirtschaft und Verbraucher darauf setzen, die Energieeffizienz in allen Bereichen zu verbessern. weiterlesen

Offshore-Windenergie: Uni Oldenburg erhält 3,8 Millionen Euro für Forschungsprojekt

Oldenburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Universität Oldenburg erhält in den kommenden drei Jahren Förderungsgelder in Höhe von 3,8 Millionen Euro für ein Forschungsprojekt im Bereich Offshore-Windenergie. Das teilte die Hochschule am Dienstag mit. Der Titel des Projekts lautet “GW Wakes (GigaWatt Nachläufe)”, die Förderung kommt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). weiterlesen