Studie: Brandenburg profitiert von Braunkohle-Ausstieg in allen Bereichen
Potsdam (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesland Brandenburg würde von einem Braunkohle-Ausstieg sowohl ökonomisch als auch klimatechnisch profitieren. Das zeigt ein Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace. Demnach könnte sich die Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien im Jahr 2030 auf 1,25 Milliarden Euro verdoppeln. Gleichzeitig würde die Stilllegung der Braunkohlekraftwerke rund 60 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Die Studie zeigt zudem, dass sich die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ohne Braunkohle bis zum Jahr 2030 mehr als verdreifacht. Damit könnte Brandenburg seinen Strombedarf zu 270 Prozent decken. Auch die Zahl der Beschäftigten würde der Studie zufolge stark steigen. Im Bereich Erneuerbare Energien kämen von heute 11.500 Arbeitsplätzen bis 2030 rund 7.700 hinzu.
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