Tipps für Energiesparlampen
Obwohl seit dem 1. September 2011 kein europäisches Land mehr 60-Watt-Gühbirnen herstellen, geschweige denn vertreiben darf, brennen immer noch abertausende Exemplare in deutschen Haushalten. Während die einen noch dutzende Birnen im Keller gehortet haben, wollen die anderen nicht mehr Geld für Energiesparlampen ausgeben – obwohl diese fast zwei Drittel weniger Strom verbrauchen.
Auch wenn sie nach wie vor in der Anschaffung wesentlich teurer sind als handelsübliche Glühbirnen, halten Energiesparlampen dafür wesentlich länger und können die Stromkosten dauerhaft senken. Worauf man bei der Auswahl, dem Kauf und der Nutzung von Sparlampen dennoch achten sollte, haben wir für Sie kurz zusammengefasst.
Kurzfristig teuer, langfristig günstig
Tipp 1: Aus Watt wird Lumen
Früher musste man mindesten eine 60-Watt-Glühbirne nehmen, um einen Raum in helles Licht zu tauchen. Bei den Energiesparlampen und auch bei den LED-Lampen wird der Lichtstrom jedoch in Lumen (lm) gemessen, und nicht in Watt. Wer also beispielsweise 40 Watt sucht, braucht umgerechnet 400 Lumen, bei 75 Watt sind das 900 Lumen und bei 100 Watt sogar 1.400 Lumen.
Tipp 2: Die große Auswahl
Auch wenn die Auswahl etwas größer und somit auch komplizierter geworden ist, braucht man in der Regel nur einmal neue Energiesparlampen kaufen und hat danach lange Ruhe. Für gewöhnlich reicht es vollkommen aus, im Flur oder im Treppenhaus schaltfeste Modelle mit schneller Vorheizung einzusetzen und die sparsamen LED-Lampen hingegen in den Räumen, die öfter und länger beleuchtet werden müssen – diese sind schaltfest und kälteunempfindlich.
Tipp 3: Den Kassenbon aufbewahren
Energiesparlampen kosten derzeit zwischen drei und 15 Euro, LED-Lampen sogar 25 bis 50 Euro. Umso wichtiger ist es deshalb, die Kassenbons für energiesparende Lampen zu behalten. Sollte ein Exemplar nicht so lange halten wie versprochen, tritt die lange Garantie in Kraft – sofern für die Reklamation eine Quittung behalten wurde, andernfalls wird der Kaufpreis nicht zurück erstattet.
Tipp 4: Die Lebensdauer schonen
Normalerweise dauert es eine kurze Zeit lang nach dem Anschalten, bis Energiesparlampen ihre volle Leuchtkraft erreicht haben. Deshalb ist es nicht gerade fördernd, sie kurz nach dem Ausschalten direkt wieder einzuschalten – dadurch wird die Lebensdauer verkürzt. Deshalb sollten sie einfach weiterbrennen, anstatt sie innerhalb kürzester Zeit ständig an- und auszuschalten.
Schaltfestigkeit: Es gibt Modelle, die sind vielhunderttausendfach schaltfest, so dass häufiges Ein- und Ausschalten kein Problem darstellt. Was häufig vergessen wird: Auch Glühlampen leiden unter häufigem Ein- und Ausschalten. Der Stromimplus schädigt den Glühwendel.