Steckdose integriert den online-Stromtarifrechner von TopTarif. Dessen Suchergebnisse und -darstellung wurden von der Stiftung Warentest jeweils mit „gut“ bewertet. Getestet wurde die zum Testzeitpunkt (09/2008) bereitgestellte Vergleichs-Technologie. Seither wurde der Tarifrechner weiter verbessert, um stets ein Höchstmaß an Preistransparenz zu gewährleisten. Die zusätzlich getestete TopTarif-Website wurde durch eigene Inhalte von Steckdose ersetzt. TopTarif wurde vom TÜV Saarland mit dem Zertifikat „Service Tested“, Note: „sehr gut“, ausgezeichnet (05/2010).

Gasverbrauch

Großbritannien, Deutschland und Italien waren auch im Jahr 2010 noch Spitzenreiter beim vergleichenden Gasverbrauch in Europa. Schweden verzeichnete mit 34 Prozent den stärksten Zuwachs. Kalte lange Winter sind es vor allem seitens privater Haushalte, die den Gasverbrauch in die Höhe schnellen lassen, während eine belebte Konjunktur den Bedarf der Industrie nach der Krise vermehrt wachsen ließ. Wonach aber richtet sich der Gasverbrauch von Privatpersonen?

Welche Faktoren sind entscheidend?

Beim Gasverbrauch ist zunächst die Größe des Hauses entscheidend. Je mehr Parteien in einem Haus wohnen, desto eher verteilt sich der gesamte Gasverbrauch auf die einzelnen Einheiten und nimmt sogar ab, während der Gasverbrauch in einem großen Einfamilienhaus auch einen vergleichsweise höheren Anteil hat. Ist das Haus zudem alt und mit schlechter Wärmedämmung ausgestattet, geht viel an Energie verloren, was sich auch im Verbrauch bemerkbar macht. Alte Brenner-Techniken und Kesseltypen für das Heizen mit Gas sind heute wenig effizient, sondern gelten als Auslaufmodelle gegenüber modernen Geräten. So lässt sich bereits hier beim Gerätewechsel eine Einsparung von 40 Prozent am privaten Gasverbrauch ablesen. Zudem gesellen sich die kleinen Sünden des persönlichen Nutzungsverhalten beim Heizen, Lüften oder im Umgang mit Wasser hinzu. Wer hier verstärkt drauf achtet, kann den deutlich Gas sparen.

Durchschnittlicher Gasverbrauch im Vergleich

Als Richtwert lässt sich ein durchschnittlicher Gasverbrauch von 143,4 kWh pro m² für das reine Heizen mit Gas beziffern. Bemisst sich der Gasverbrauch außerdem nach der Warmwassererzeugung, dann steigt der Gasverbrauch im Durchschnitt auf 161,8 kWh pro m². Leben Sie als Paar in einem 2-Personen-Haushalt, liegt der Durchschnittsverbrauch im Vergleich etwa bei 10.000 kWh. Vergleicht man diese Angaben zum durchschnittlichen Gasverbrauch mit den Angaben auf der letzten Gasabrechnung dann lassen sich mögliche Potentiale zum Gassparen sogar berechnen. Zusätzlich sinnvoll ist es, die Tarife verschiedener Gasanbieter zu prüfen und durch einen geschickten Preisvergleich Gas günstiger zu beziehen.

 

Gas sparen

Viele Verbraucher ärgern sich am Ende des Jahres über die viel zu hoch ausgefallene Gasrechnung. Sinnvoll ist es, zunächst durch einen geschickten Preisvergleich Gas über einen günstigeren Anbieter zu beziehen. Doch auch danach können Sie als Verbraucher bereits durch kleine Veränderungen in Ihrem Heizverhalten Ihren Gasverbrauch senken und damit nicht nur Ihren Geldbeutel schonen, sondern auch die Umwelt.

Gas sparen durch reduzierte Raumtemperatur

Wer weniger heizt, kann Gas sparen. Eine besonders effektive Sparmaßnahme ist es deshalb, seine Zimmertemperatur ein wenig herunter zu fahren. Jedes Grad Raumtemperatur weniger kann in etwa um sechs Prozent die Heizkosten senken. Nicht in jedem Raum des Hauses oder der Wohnung muss eine konstant gleich hohe Temperatur herrschen. Als grobe Orientierung können einige Richtwerte dienen: Im Wohnzimmer sollte die Temperatur idealerweise zwischen 19 und 21 Grad liegen. Im Schlafzimmer reichen hingegen auch 16 bis 17 Grad aus. In der Küche sind ähnlich niedrige Temperaturen völlig ausreichend. Durch Haushaltsgeräte wie Backofen, Herd und Spülmaschine wird die Küche zusätzlich beheizt. In der Nacht sollte die Heizung generell herunter gefahren werden, vor allem in ungenutzten Räumen.

Gas sparen durch Thermostatventile

Ganz erhebliche Potentiale zum Gassparen können sich durch den Einsatz von Heizkörperthermostatventilen ergeben. Mit diesen programmierbaren Thermostaten lässt sich für jedes Zimmer eine individuelle Temperatur einstellen. Zudem kann die Raumtemperatur auch zeitgesteuert eingestellt werden. Wer tagsüber außer Haus ist, kann für diese Zeit eine niedrigere Temperatur wählen, ohne befürchten zu müssen, dass der Raum zu stark abkühlt. Bestimmte Thermostate können sogar geöffnete Fenster erkennen und entsprechend darauf reagieren.

Doch auch mit nicht programmierbaren Thermostaten lässt sich Gas sparen. Damit die Thermostate reibungslos funktionieren können, sollten sie jedoch nicht von Gardinen oder sonstigen Gegenständen verdeckt werden.

Gassparen durch moderne Heizanlagen

Durch das Modernisieren einer alten Heizungsanlage lässt sich Gas sparen und damit auch bares Geld. Ist die eigene Heizungsanlage älter als 15 Jahre, sollte sie unbedingt erneuert werden. Neue moderne Heizungsanlagen arbeiten effizienter und sparend im Verbrauch. Besonders zu empfehlen sind Erdgas-Brenngeräte, die auch die Wärme der Abgase nutzen können.

Elektrische Zusatzheizung vermeiden

Elektrische Zusatzheizungen sind deutlich teurer als herkömmliche Raumheizungen. Diese Stromfresser sollten deshalb nur im Notfall und nur über eine kurzen Zeitraum eingesetzt werden.