Steckdose integriert den online-Stromtarifrechner von TopTarif. Dessen Suchergebnisse und -darstellung wurden von der Stiftung Warentest jeweils mit „gut“ bewertet. Getestet wurde die zum Testzeitpunkt (09/2008) bereitgestellte Vergleichs-Technologie. Seither wurde der Tarifrechner weiter verbessert, um stets ein Höchstmaß an Preistransparenz zu gewährleisten. Die zusätzlich getestete TopTarif-Website wurde durch eigene Inhalte von Steckdose ersetzt. TopTarif wurde vom TÜV Saarland mit dem Zertifikat „Service Tested“, Note: „sehr gut“, ausgezeichnet (05/2010).

Gaspreisentwicklung

Gaspreisentwicklung seit 2008
Gaspreisentwicklung seit Januar 2008 in Euro/MWh

Der Gaspreis ist ein Marktpreis, das heißt, er orientiert sich an den Preisen anderer Energieträger, zu denen er in Konkurrenz steht. Bezüglich der Stromerzeugung ist das beispielsweise die Steinkohle, bezüglich des Wärmemarktes ist es überwiegend das Heizöl.

Doch es gibt auch regionale Unterschiede. Die Gaspreise für Haushalte unterscheiden sich teilweise um bis zu 30 Prozent.
Insgesamt ist jedoch zu beobachten, dass die Preise seit Herbst 1997 um circa 70 Prozent gestiegen sind.

Bis zum Frühjahr 2000 zahlte man durchschnittlich für eine Leistung von 33.540 Kilowattstunden 1000 Euro. Bis auf eine Preissenkung Im Jahr 2002 stieg der Preis konstant und derzeit bezahlt man für 33.540 Kilowattstunden fast 1700 Euro.

Die Beschaffungskosten für Erdgas sind in der letzten Zeit erheblich gestiegen, sie sind zum Januar 2006 im Vergleich zu den Jahren davor um etwa 40 Prozent teurer geworden. Seit dem Jahr 2009 ist jedoch eine leichte Erholung der Gaspreise festzustellen und so lässt sich die Preisentwicklung aus dem Jahr 2010 als sehr uneinheitlich betiteln. Während Grundversorger meist aufgrund weiterer Preiserhöhungen kaum mehr kunkurrenzfähig scheinen, wenn man die Preise vergleicht, treten neue Gasanbieter mit deutlich geringeren Preisen in den Wettbewerb.

Zahlreiche Gasversorger hatten nun erneut einen Anstieg der Gaspreise angekündigt, doch die Preiserhöhungen fallen deutlich höher aus als die Anstiege der Beschaffungskosten. Deshalb hat sich das Kartellamt eingeschaltet und will nun die angekündigten Preiserhöhungen prüfen und sich von den Gasversorgern offen legen lassen, wie sie den Anstieg begründen.

Doch es gibt keine Preisaufsichtsbehörde auf dem Gasmarkt, im Gegensatz zum Strommarkt. Das Kartellamt befürchtet jedoch, dass die Gasversorger ihre marktbeherrschende Stellung missbrauchen und die Preise unnötig in die Höhe ziehen. Die Tendenz der Preisentwicklung für 2011 zeigt wiederum eine Erhöhung nach oben an und über die Gaspreisentwicklung bis 2012 lässt sich derzeit nur spekulieren, weil viele Projekte wie der Ausbau neuer Kraftwerke, die geplanten Pipe-Lines oder heiß erwartete Effizienzverbesserungen bisher nur in der Prognose zu bewerten sind. Will man bei der Preisentwicklung als Verbraucher auf dem neusten Stand bleiben, gilt es regelmäßig die Gaspreise zu vergleichen und den Gasanbieter zu wechseln.

Die Hochrechnungen für das Jahr 2020 zeigen, dass fast 32 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland durch Erdgas gedeckt werden und Erdgas somit den zweitwichtigsten Energieträger darstellen wird.