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Ein Gasometer ist ein Gasbehälter, der zur Speicherung brennbarer Gase dient. Bereits 1841 wurden die ersten Gasometer in Deutschland gebaut. Bei der Bezeichnung Gasometer handelt es sich um einen eher umgangssprachlich geprägten Begriff für Niederdruckgasbehälter. Solche Niederdruckgasbehälter sind volumenveränderliche und gasdichte Behältnisse, die über eine technische Vorkehrung verfügen, durch die sowohl ein Über- als auch Unterschreiten der vorgeschrieben Füllmenge verhindert wird.
Es gibt dabei unterschiedliche Modelle von
Niederdruckgasbehältern, wie beispielsweise Scheibengasbehälter,
Glockengasbehälter oder auch Teleskopgasbehälter, Spiralgasbehälter und
Stülpmantelgasbehälter. Diese lassen sich entweder den Nassgasbehältern
oder den Trockengasbehältern zuordnen.
Nassgasbehälter benötigen bei
der Gasspeicherung zusätzlich Wasser, bei Trockengasbehältern ist
dagegen kein Wasser für die Speicherung notwendig. Um Erdgas zu
speichern werden mittlerweile aber überwiegend sog. Hochdruckspeicher
benutzt, bei denen es sich oftmals um unterirdische oder Röhrenspeicher
handelt.