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Für Methan ist auch der Begriff Methylwasserstoff gebräuchlich.
Darunter versteht man ein farbloses und geruchloses Gas. Es gilt als
einfachstes Alkan und einfachster Kohlenwasserstoff.
Methan kommt
als Hauptbestandteil in Erdgas, Biogas und Sumpfgas und als ein
wichtiger Bestandteil von Holzgas vor. Neben Kohlenstoffdioxid stellt
Methan das wichtigste Treibhausgas dar. Dabei ist Methan zwar in
geringerer Konzentration in der Atmosphäre vorhanden, allerdings ist
seine Wirkung 20-30mal so hoch wie bei Kohlenstoffdioxid.
Verwendung
findet Methan als Heizgas, und auch für andere organische Verbindungen
wird es verwendet. Biologische und geologische Prozesse bilden das Gas
immer wieder neu und setzen es frei.
Der Treibhauseffekt wird
durch eine steigende Rinderhaltung, verbreiteten Nassreisanbau und
Deponigasemissionen verstärkt. Hauptquelle für die Neubildung von Methan
sind die sog. archaellen Methanbildner. Bei einem Hausrind lässt sich
ein Ausstoß von ungefähr 150-250 l Methan feststellen. Auch Pflanzen
sind neuen Erkenntnissen zufolge an einer ständigen Methan-Neubildung
beteiligt. Das so entstehende Methan trägt zum Methan-Gehalt der
Atmosphäre bei.
Methan oxidiert in einer sauerstoffhaltigen Atmosphäre langsam. Ist es
aber einmal in die Atmosphäre gelangt, existiert ein Methan-Molekül dort
durchschnittlich zwölf Jahre.