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In seiner allgemeineren Bedeutung steht der Begriff Nutzungsgrad für
eine Beziehung aus einem maximal möglichen und einem tatsächlich
erreichtem Wert einer bestimmten Größe.
Meist wird Nutzungsgrad als technischer Fachbegriff verwendet.
Der
Nutzungsgrad von Raumwärmeanlagen ist ein Maß dafür, wie viel von der im
Energieträger gespeicherten Energie auch tatsächlich in einer
vollständigen Heizperiode genutzt werden kann.
Davon wird der Wirkungsgrad unterschieden. Dieser bezieht sich dagegen nur auf einen Betriebspunkt. Die Messung des Nutzungsgrades bezieht sich hingegen auf einen längeren Zeitraum. Damit ergibt sich, dass der Wirkungsgrad immer über dem Nutzungsgrad einer Anlage liegt.
Die Richtwerte für den Jahresnutzungsgrad, also dafür, wie viel Wärme je zugeführter Wärmeeinheit genutzt wird, eines Gaskessels liegt bei 0,77 (Gasthermen 0,81), eines Gas-Brennwertkessels bei 0,89 bis 0,96 (je nach Vorlauftemperatur).