Steckdose integriert den online-Stromtarifrechner von TopTarif. Dessen Suchergebnisse und -darstellung wurden von der Stiftung Warentest jeweils mit „gut“ bewertet. Getestet wurde die zum Testzeitpunkt (09/2008) bereitgestellte Vergleichs-Technologie. Seither wurde der Tarifrechner weiter verbessert, um stets ein Höchstmaß an Preistransparenz zu gewährleisten. Die zusätzlich getestete TopTarif-Website wurde durch eigene Inhalte von Steckdose ersetzt. TopTarif wurde vom TÜV Saarland mit dem Zertifikat „Service Tested“, Note: „sehr gut“, ausgezeichnet (05/2010).

Biogas

Biogas wird zum einen zur Gewinnung von Ökostrom, zum anderen zur Wärmeerzeugung in Blockheizkraftwerken verwendet. Die Nutzung von Biogas als Quelle erneuerbarer Energie ist stark im Vormarsch und das mit gutem Grund.

Vorteile von Biogas

Die Nutzung hat  von Biogas sehr viele Vorteile. Zum einenwerden landwirtschaftliche Reststoffe, wie Festmist und Gülle, umweltfreundlich entsorgt. Darüber hinaus steht nach Abschluss des Energiegewinnungsprozesses wertvoller Dünger zur Verfügung und gleichzeitig werden Schadstoffemmisionen und Geruchsemissionen aus der Viehhaltung reduziert. Durch die Nutzung von Biogas entstehen somit weitere positive Synergieeffekte.

 

Biogasanlagen

Das Gas wird in Biogasanlagen durch anaerobe Vergärung organischer Stoffe erzeugt. Als Grundmaterial wird in landwirtschaftlichen Biogasanlangen vor allem Gülle oder Festmist eingesetzt. Um einen höheren Gasertrag zu erreichen werden häufig zusätzlich CO-Fermente eingesetzt. Dies sind nachwachsende Rohstoffe oder Abfälle aus der Lebensmittelindustrie. Die Reste des vergorenen organischen Materials können als qualitativ hochwertiger Dünger in der Landwirtschaft weiterverwendet werden.

Neben den positiven Effekten für die Umwelt ist der Verkauf von elektrischer Energie eine zusätzliche Möglichkeit für die Landwirtschaft das Einkommen zu sichern.

 

Vorreiter der Biogas-Gewinnung

Deutschland und Dänemark gehören in punkto Energiegewinnung aus Biogas zu den führenden Ländern Europas.
Fast 2000 Anlagen produzieren allein in Deutschland derzeit Strom und Wärme. Neben Biogas aus landwirtschaftlicher Produktion werden auch Klärgase und Faulgase aus Kläranlagen sowie Grubengase und Deponiegase eingesetzt. So können chemische Nebenprodukte weiterverwendet werden und es entsteht aus "Abfall" ein Mehrwert.

Biogas in Deutschland

Seit über 80 Jahren werden in Deutschland landwirtschaftliche Biogasanlagen betrieben.
Der Prozess der Vergärung ist von vielen Faktoren abhängig. Deshalb muss eine Biogasanlage täglich gewartet und kontrolliert werden. Neben der Verwendung von Gülle und Festmist werden verstärkt Pflanzen zur Verwendung in Biogasanlagen angebaut. Prinzipiell können aber alle Feldfrüchte (zum Beispiel Mais oder Getreide) sowie Gras verarbeitet werden.

 

Chemische Zusammensetzung von Biogas

Der Hauptbestandteile von Biogas sind:

  • Methan (CH4)
  • Kohlendioxid (CO2)
  • Sauerstoff
  • Stickstoff
  • Spurengase (zum Beispiel Schwefelwasserstoff)

Anhand der Vielzahl der chemischen Elemente kann man erkennen, dass auch eine Vielzahl an chemischen Reaktionen möglich ist.

Rechenbeispiel für Biogas-Gewinnung

Um einen Vier-Personen-Haushalt mit Ökostrom zu versorgen, benötigt man zum Beispiel:

  • die Gülle von 4 Kühen oder
  • die Gülle von 32 Schweinen oder
  • eine Fläche von 6000 m² Silomaisfläche