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Die energetische Verwertung von Biomasse gehört ebenfalls zu den Methoden der Gewinnung erneuerbarer Energie. Die Biomasse lässt sich dabei in zwei verschiedene Kategorien unterteilen:
Diese Pflanzen werden ausdrücklich zum Zwecke der Energieerzeugung angebaut.
Für die Energiegewinnung bestimmte Zuchtpflanzen entwickeln mit Hilfe von Kohlendioxid aus den Komponenten Luft, Wasser, Mineralien und Sonnenenergie Biomasse. Die Produktion geschieht durch die Photosynthese im Blattgrün der Pflanzen. Im Grunde genommen ist die Biomasse somit eine chemisch gebundene Sonnenenergie.
Für die Biosphäre ist die Umsetzung von Sonnenenergie einer der wichtigsten Energieumwandlungen. Ohne die Produktion durch die Pflanzen gäbe es weder für Mensch noch für Tiere Nahrung.
Der Anteil der in Form von Biomasse gespeicherten Sonnenstrahlung ist je nach Pflanze unterschiedlich.
Der Deutsche Wald kann Energie nur durch weiteren Zuwachs von Holz liefern, und diese beträgt nur ein Zehntel Watt pro Quadratmeter. Nach Schätzungen liegt der Zuwachs auf der gesamten Erdmasse der Erde jährlich bei etwa 800 Billionen kWh. Der gesamte Energieverbrauch auf der Welt ist dabei um einiges geringer und wird auf etwa 113 Billionen kWh pro Jahr geschätzt.
Für die menschliche Ernährung wird ein sehr großer Teil der Biomasse benötigt, zumal die Ernte oftmals mit großen Schwierigkeiten verbunden ist.
Auf der anderen Seite gibt es jedoch Pflanzen die einen sehr hohen Photosynthese-Wirkungsgrad haben, womit die Energieversorgung mit großflächigen, extra dafür angelegten Energiepflanzen-Plantagen zumindest möglich wäre.
Die zur Energienutzung nachwachsende Biomasse wird dementsprechend entsteht durch die Prozesse von Verbrennung, Vergärung oder Vergasung.
Auch hierbei wird Kohlendioxid freigesetzt, aber es fällt keine zusätzliche Belastung der Atmosphäre an, weil nur das CO2 wieder abgegeben wird das die Pflanzen auch aus der Luft aufnehmen.
Damit hebt sich die Freisetzung von CO2 durch die Pflanzen bei der Verbrennung, und der Entzug von CO2 durch die Pflanzen aus der Atmosphäre, wieder auf.
Die Nutzung von Biomasse findet beispielsweise in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen statt, das heißt bei kombinierter Produktion von Strom und Wärme.
Fossile Brennstoffe können bereits durch Biomasse ersetzt werden, und das bedeutet auf lange Sicht eine Verringerung der CO2-Emissionen.
Biomassen sind vor allem gut speicherbar und lagerbar.
In Deutschland war die Biomasse im Jahr 2006 mit 5,5 Prozent am gesamten Wärmeverbrauch unter den erneuerbaren Energien ausschlaggebend für diesen Markt.