Steckdose integriert den online-Stromtarifrechner von TopTarif. Dessen Suchergebnisse und -darstellung wurden von der Stiftung Warentest jeweils mit „gut“ bewertet. Getestet wurde die zum Testzeitpunkt (09/2008) bereitgestellte Vergleichs-Technologie. Seither wurde der Tarifrechner weiter verbessert, um stets ein Höchstmaß an Preistransparenz zu gewährleisten. Die zusätzlich getestete TopTarif-Website wurde durch eigene Inhalte von Steckdose ersetzt. TopTarif wurde vom TÜV Saarland mit dem Zertifikat „Service Tested“, Note: „sehr gut“, ausgezeichnet (05/2010).

Erneuerbare Energien

Durch die aktuelle Brisanz und Diskussionen zur Umweltgefährdung und dem Klimawandel findet Ökostrom immer mehr Anhänger und Befürworter. Ökostrom wird aus erneuerbaren Energien gewonnen und grenzt sich damit ganzheitlich von Strom aus Kraftwerken, Kohle, Öl und Gas ab. Langfristig wird der Strom durch den vermehrten Einsatz alternativer Energien sogar billiger. Für die Verbraucher wird Ökostrom immer konkurrenzfähiger. Auch wenn die Kosten zum Ausbau zukünftig steigen werden, sinken die Strompreise an der Börse bereits spürbar. Die bereits erwähnten Stromanbieter bieten ihren Endverbrauchern ökologischen Strom als zusätzliches Produkt aus Quellen an, die sich kurzfristig von selbst erneuern oder von Natur aus unerschöpflich sind.
Ökostrom wird aus Energiequellen wie Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse, Biogas und Erdwärme bezogen, wobei die Wasserkraft vorrangig genutzt wird. Die anderen, neueren Energiequellen spielen zur Zeit noch eine eher zweitrangige Rolle, sind jedoch ebenfalls im Kommen.

 

Erneuerbare Energien und alternative Energiequellen

Erneuerbare Energien sind fortwährende Energiequellen, die aus heutiger Sicht als unendlich gelten. Mit Hilfe der erneuerbaren Energien soll das Zusammenspiel von Natur und Technik verstärkt werden. Dieses Prinzip wurde bereits bei der Verwendung von Erdöl und Steinkohle verfolgt. Jedoch stieg der Verbrauch so rapide an, dass die Ressourcen mit der Zeit immer mehr schwanden.
Erneuerbare Energien hingegen gelten aufgrund ihrer Nachhaltigkeit als eine weitaus konstantere Größe, deren Reproduktion mit dem Verbrauch im Gleichgewicht zu sehen ist.

Windenergie

Der Energiegewinnung aus Wind wird in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung beigemessen. Dies sieht man vor allem an den Windparks, die deutschlandweit aufgestellt wurden. Schon zu Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Vorzüge von Windenergie bekannt und in Form von Windmühlen umgesetzt.
Windparks werden in allen gängigen Regionen aufgebaut, egal ob an der Küste, in Off-Shore-Anlagen oder mitten auf dem Festland. Die Windkraftanlagen verfügen über einen direkten Netzanschluss zum Stromerzeuger, so dass die gewonnene Energie ohne Probleme eingespeist werden kann. Allerdings sehen sich Stromerzeuger dem regelmäßigen Problem ausgesetzt, dass der Wind so stark bläst, so dass die gewonnene Energie gar nicht komplett in das Netz eingespeist werden kann. Auf der anderen Seite gibt es auch Tage, an denen die erzeugte Energie fehlt, da nicht genügend Wind zur Verfügung steht. Mit aufwendigen Speichermethoden ist es jedoch dennoch möglich, die Windenergie optimal zu nutzen. Zur Speicherung werden in aller Regel Druckluftspeicherwerke genutzt, die die gespeicherte Energie ja nach Umfang aufnehmen oder auch, wenn erforderlich, in das Stromnetz abgeben.

Wasserkraft

Wasserkraft wird in Wasserkraftwerken erzeugt, wobei hier die Strömungsenergie des Wassers vollkommen ausgenutzt wird. Mit Hilfe von Turbinen, erfolgt die Umsetzung in Energie. Lieferanten für Wasserenergie sind die Meere, Staudämme beziehungsweise Staumauern sowie Osmosekraftwerke.
Eine Form der Wasserkraftwerke ist das Pumpspeicherkraftwerk, welches in Verbindung mit einem Stausee agiert. Wird Strom benötigt, so kann das gestaute Wasser rasch abgelassen werden. Hier nutzt man die Erdanziehungskraft des Wassers. Das Wasser fließt dann durch entsprechende Turbinen, die wiederum Strom erzeugen.
Laufwasserkraftwerke sind in Deutschland am häufigsten vertreten. In Form von Wasserrädern wird hier permanent Strom erzeugt und ins Netz eingespeist.
An der Küste findet man Gezeitenkraftwerke, welche sich die Eigenschaften von Ebbe und Flut zu Nutze machen. Auch Wellenenergie gilt als Teil der Meeresströmungsenergie. Das Wasser läuft in dem Fall jeweils zweimal durch die Turbinen und liefert dementsprechend mehr Energie.

Der Nachteil von Wasserkraftwerken ist allerdings, dass sie immens viel Platz in Anspruch nehmen und gewisse landschaftliche Gegebenheiten erfüllt sein müssen. Auch wenn hier auf ökologische Weise Strom erzeugt werden kann, muss mitunter der eine oder andere Lebensraum für Flora und Fauna zur Erbauung zerstört werden.

Solarenergie

Sonnenenergie wird in aller Regel durch Solartechnik in elektrische Energie umgesetzt. Zu den gängigen Anlagen gehören Photovoltaik, Sonnenkollektoren sowie solarthermische Kraftwerke, in denen die Solarwärme nutzbar gemacht wird. Wie auch die Windenergie ist die Sonnenenergie kein zuverlässiger Parameter und ist vor allem Jahreszeitabhängig. Aus diesem Grund bedarf es auch hier einer Speicherung der Energiekapazitäten.

Sonnenenergie lässt sich unter anderem in so genannten Solarakkus speichern. Wird zuviel Energie erzeugt, speichern die Akkus den Überschuss und geben diesen in Notzeiten wieder ab.

Sonnenenergie bietet den Vorteil, dass sie unerschöpflich weltweit zur Verfügung steht. Auch in Hinblick auf den stattfindenden Klimawandel ist Sonnenenergie mehr als umweltfreundlich, da eine Belastung durch Feinstaub oder Kohlenstoffdioxid entfällt. Leider stehen der Sonnenergie die immensen Anschaffungskosten entgegen.

Biomasse

Biomasse ist der Überbegriff für alle organischen Substanzen die in unserem Ökosystem wieder zu finden sind. Zu diesen organischen Abfällen zählen in erster Linie Holz, Pflanzen, Stroh, Gülle oder auch Klärschlamm. Am Beispiel von Holz, als regenerativer Energiequelle, lässt sich der Nutzen der Biomasse zunächst am besten erklären. Pflanzen sind in der Lage, Sonnenenergie zu speichern. Wird dieses Holz genutzt und verbrannt, kann die dabei abgegebene Sonnenergie gespeichert und weiterverarbeitet werden. Biomasse ist ein konstanter Energielieferant, da eine Wetter- und Jahresabhängigkeit in diesem Fall nicht besteht.

Biogas

Biogas findet hauptsächlich im landwirtschaftlichen Sektor seinen Einsatz. Zur Herstellung von Biogas werden hauptsächlich Abfallprodukte wie Klärschlamm, Speisereste, Energiepflanzen sowie Gülle verwendet. Alle genannten Komponenten verfügen über eine Masse an Methan. Mit Hilfe von Biogasanlagen wird dieses herausgefiltert und weiterverarbeitet. Entzieht man den oben genannten Stoffen den Sauerstoff, so fangen diese an, sich mit Hilfe von Bakterien zu zersetzen bis reines Methan übrig bleibt. Dieser Vorgang ist umgeben von einer Unmenge chemischer Prozesse. In Blockheizkraftwerken wird das Methan verbrannt und die daraus gewonnene Energie in Form von Strom oder Wärme in das Netzt eingespeist.

Geothermie

Die Stromerzeugung mittels Erdwärme ist schier unerschöpflich. In geothermischen Kraftwerken wird die Erdwärme entsprechend in Strom umgewandelt und in das Netz eingespeist. Hierfür werden Bohrungen in einer Tiefe von bis zu 5.000 Metern vorgenommen und das Wasser mittels Pumpen und Turbinen transportiert. Temperaturen von 100° C bis 200° C sind für die konventionelle Nutzung bereits vollkommen ausreichend. Das unterirdische Thermalwasser wird mit einer Pumpe in oberirdische Leitungen transportiert. Wärmetauscher tragen dazu bei, dass dem Wasser die entsprechende Wärme entzogen wird und übertragen die daraus gewonnene Energie in das Stromnetz.

Die Energiegewinnung aus alternativen Energiequellen unterliegt aufgrund ihres ökologischen und umweltpolitischen Aspekts staatlichen Förderungen. Dies trifft sowohl für Betreiber solcher Anlagen als auch für Privathaushalte, beispielsweise bei regenerativer Energie aus Photovoltaik-Modulen, zu.