Steckdose integriert den online-Stromtarifrechner von TopTarif. Dessen Suchergebnisse und -darstellung wurden von der Stiftung Warentest jeweils mit „gut“ bewertet. Getestet wurde die zum Testzeitpunkt (09/2008) bereitgestellte Vergleichs-Technologie. Seither wurde der Tarifrechner weiter verbessert, um stets ein Höchstmaß an Preistransparenz zu gewährleisten. Die zusätzlich getestete TopTarif-Website wurde durch eigene Inhalte von Steckdose ersetzt. TopTarif wurde vom TÜV Saarland mit dem Zertifikat „Service Tested“, Note: „sehr gut“, ausgezeichnet (05/2010).

Die Geschichte des Stroms

Die Geschichte und die Entwicklung des Stroms geht weit bis ins 18. Jahrhundert zurück.

Bereits im Jahr 1774 hat James Watt die erste Dampfmaschine erfunden und wurde somit Vorreiter der Stromerzeugung. Einen maßgeblichen Beitrag leistete ebenfalls Allesandro Graf Volta, denn dieser stellte zunächst erfolgreiche Theorien über die Erzeugung von elektrischen Strom auf.
Bereits 1826 wurde das Ohm’sche Gesetz aufgestellt.

In den Jahren 1840 bis 1879 wurde das erste Transatlantikkabel verlegt. Die Telegrafie war eines der ersten Neuerungen, die im Zuge dieses Vorhabens eingeführt wurde.

 

Erste Stromkraftwerke

Ein weiterer Vorreiter war Werner von Siemens, der 1866 die ersten elektrischen Generatoren vorstellte.
Die Nachfrage nach elektrischem Strom stieg immer weiter, so dass ein Ausbau der fortschrittlichen Generatoren nicht ausblieb. Mit immer mehr Leistung versehen, versorgten diese bald die Öffentlichkeit und die Privathaushalte.
Zunächst standen in diesem Zusammenhang die Ausleuchtung von Straßennetzen sowie der Einsatz von Glühbirnen in den Haushalten im Vordergrund.

Der Aufbau des ersten deutschen Kraftwerkes im Jahr 1882 ließ nicht lange auf sich warten. Immerhin konnten damit bereits bis zu 30 Glühbirnen versorgt werden. Zu Beginn noch mit Wasserturbinen ausgestattet, fanden Dampfturbinen später ihren Einsatz. Dieses Prinzip wird bis heute praktiziert.

Sicherlich reichte die Stromversorgung bei weitem noch nicht aus, so dass im nächsten Schritt, im Jahr 1915, ein Braunkohlekraftwerk errichtet wurde. Um den Strom entsprechend transportieren zu können, wurde bereits zwei Jahre später der Weg für Hochspannungsleitungen geebnet.

Otto Hahn, Liese Meitner und Fritz Straßmann entdeckten erst in den 30er Jahren die Kernspaltung, woraufhin erstmals 1951 Atomstrom in den USA ans Netz ging und in Deutschland am 13. November 1960 das erste Versuchskraftwerk Kahl seinen atomaren Betrieb aufnahm. Als zu Beginn desselben Jahres das erste Atomgesetz in Kraft trat, war die Anlage praktisch schon fertig gebaut. Ein Pilotprojekt der RWE. 25 Jahre dauerte der Betrieb, mehrere Störfälle verzeichneten sowohl eine Überhitzung der Brennelemente, einen mehrminütigen Stromausfall, soviel den wiederholten Austritt von Radioaktivität in unmittelbarer Nähe zum 20 Kilometer entfernt liegenden Großraum Frankfurt. Die Anlage lieferte eine vergleichbare Energie wie drei Windkraftanlagen, dann folgte 1985 die Abschaltung - die Anlage sei zu unrentabel. Der anschließende Rückbau des Reaktorgebäudes dauerte bis 2008 an. Inwieweit sich die gefährlichen Rückstände, der langlebige Atommüll, in kurzlebige Isotope umwandeln ließe, soll der belgische Forschungsreaktor MYRRHA in Mol ab einen voraussichtlichen Betriebsbeginn 2024 austesten. Derzeit lagern solcherlei Rückstände in Zwischenlagern, wie Gorleben.

In Neustadt-Glewe ging 2003 das erste deutsche Erdwärme-Kraftwerk ans Netz, mit dem aktuell etwa 500 Haushalte mit Strom versorgt werden können, der bei tatsächlicher Berechnung derzeit etwa 18-22 Cent pro Kilowattstunde kosten würde.

 

Steigerung des Strombedarfs

Die Stromversorgung und auch der Bedarf wurden immer flächendeckender, so dass sich die Stromversorgung bereits zur damaligen Zeit zu einem profitablen Geschäft entwickelte. Industrieunternehmen und auch Privathaushalte mussten bereits ab Beginn des 20. Jahrhunderts eine Grundgebühr für die Nutzung zahlen.

Der steigende Bedarf ist auf die Erfindung von Fernsehern, Radios, Kühlschränken und anderen Haushaltsgeräten zurückzuführen. Diese fanden im Laufe des 20. Jahrhunderts immer mehr Bedeutung und Anwendung in den Haushalten. Inzwischen verstärkt sich dieser Trend wieder durch Informations- und Kommunikationsdienstleistungen und Verkehr.

 

Liberalisierung des Strommarktes

Liberalisierung des Strommarktes im Jahre 1998 sollte im Grunde die Vormachtstellung einiger Stromanbieter zerstören und für einen freien Wettbewerb suchen.

Vier große Stromanbieter haben sich hervorgetan und wiederum eine Monopolstellung eingenommen. Während viele kleine Anbieter erbittert um Kunden kämpfen, drehen die Großen unaufhörlich an der Preisschraube.

Das eigentliche Ziel der Liberalisierung, war die Marktöffnung sowie ein breit gefächerter Zugang für die Kunden. Die freie Wahl des eigenen Anbieters, gemessen am Preis-/ Leistungsverhältnis.
Einhergehend mit der Liberalisierung müssen nun alle Stromnetze, für alle Betreiber nutzbar sein. Der Vormachtstellung einzelner Stromanbieter konnte jedoch auch die Liberalisierung nichts anhaben. Auch die Wirtschaft hat von einem derartigen Schritt profitiert und so nutzen bisher vor allem Großkunden, Industrie und Gemeinden die Vorteile eines intensivierteren Wettbewerbs auf dem Strommarkt.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem die Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze, die zudem als sicher gelten. Durch den mit der Liberalisierung zusammenhängenden Ausbau des Stromnetzes und den Bau neuer Anlagen, auch Ökologischer, wurden zahlreiche Planungs- und Ingenieurstellen nachgefragt.

 

Stromvergleichsrechner

Nach der Liberalisierung des Strommarktes drängen immer mehr Stromvergleichsrechner auf den Markt. Ziel ist es den Verbraucher über den bestmöglichsten Tarif von dem günstigsten Stromanbieter in seiner Region zu informieren. Stromvergleichsrechner beinhalten neben den großen Unternehmen der Branche, auch viele kleine lokale Anbieter in der Datenbank, welche nicht den Bekanntheitsgrad von großen Wettbewerbern haben, aber günstiger und umweltfreundlicher sein können.

Ein Stromvergleichsrechner ist in der Regel relativ simpel aufgebaut. Der Verbraucher gibt auf der Startseite des Rechners seine Daten ein, wie zum Beispiel die Postleitzahl und den durchschnittlichen Jahresverbrauch, und dieser ermittelt dann eine Übersicht über die möglichen Anbieter, aus denen dann der Benutzer für sich die lukrativste Variante aussuchen kann. Weitere Eingabe- bzw. Auswahlmöglichkeiten unterschieden sich von Rechner zu Rechner. Unter anderem gibt es zum Beispiel die Unterpunkte Ökostrom, Preisgarantie oder Kaution bzw. Sonderabschlag berücksichtigen. Verschiedene Layouts des Stromvergleichsrechners sind bei unterschiedlichen Webauftritten zu finden.