Biomassenheizkraftwerk

Biogas wird durch organisches Material gewonnen. Dieses wird meist als Abfall angesehen, aber vor allem in der Landwirtschaft lassen sich diese organischen Stoffe nutzen, um Biogas zu erzeugen.

Biogas liefert saubere Energie

Biogas entsteht durch die Vergärung von

  • Gülle
  • Klärschlamm
  • Hausmüll


unter einem Luftabschluss und ist dadurch ein brennbares Gasgemisch. Biogas besteht zu ca. 2/3 aus Methan und zu etwa 1/3 aus Kohlendioxid, wobei es noch Spuren anderer Gase enthält.

Durch die Verbrennung von Biogas in einem Biomasseheizkraftwerk wird Strom und Wärme erzeugt.

Biomassenheizkraftwerke ersetzen fossile Brennstoffe

Der Einsatz von fossilen Brennstoffen ist somit nicht mehr notwendig und kann durch diese Form ersetzt werden. Das Substrat – das organische Material – wird in einen Fermenter – einen so genannten Faulbehälter – gegeben. Dieser Behälter muss unbedingt luftdicht verschlossen sein, da die Mikroorganismen, die das Biogas erzeugen, keinen Sauerstoff vertragen. Der Faulbehälter muss folgende Kriterien aufweisen:

  1. In den Faulbehälter darf kein Licht eindringen.
  2. Er muss eine gewisse Mindestgröße besitzen.
  3. Er muss gut beheizbar sein.
  4. Deshalb muss er eine gute Wärmedämmung besitzen.

Die Organismen verwerten nun den Abfall und setzen das organische Material in Biogas und einen hochwertigen Dünger um. Das Gas wird dann aus dem Behälter abgeführt und verbrannt. Die ausgefaulten Reste des organischen Materials können schließlich noch als Dünger verwendet werden.