Steckdose integriert den online-Stromtarifrechner von TopTarif. Dessen Suchergebnisse und -darstellung wurden von der Stiftung Warentest jeweils mit „gut“ bewertet. Getestet wurde die zum Testzeitpunkt (09/2008) bereitgestellte Vergleichs-Technologie. Seither wurde der Tarifrechner weiter verbessert, um stets ein Höchstmaß an Preistransparenz zu gewährleisten. Die zusätzlich getestete TopTarif-Website wurde durch eigene Inhalte von Steckdose ersetzt. TopTarif wurde vom TÜV Saarland mit dem Zertifikat „Service Tested“, Note: „sehr gut“, ausgezeichnet (05/2010).

Blindleistung

Formel und Schaubild für die Berechnung der Blindleistung
Formel und Schaubild für die Berechnung der Blindleistung

Blindleistung ist ein Begriff aus der Elektrotechnik.

Blindleistung ist Pendelenergie im Stromnetz

Der Sinn eines elektrischen Versorgungsnetzes ist es, Energie vom Erzeuger zum Verbraucher zu übertragen. Allerdings fließt in dem mit Drehstrom oder Wechselstrom betriebenen Netz noch zusätzlich Energie, die hin- und herpendelt. Die Höhe dieser Energie pro Zeit wird quantifiziert durch die Blindleistung.

Bei allen am Netz angekoppelten Komponenten und beim Leistungsnetz selbst tritt in der Regel immer Blindleistung auf. Denn ein Stromkreis enthält gewöhnlich immer die drei passiven linearen Komponenten:

  • Kondensator
  • Induktivität
  • Ohmschen Widerstand

Und damit liegt in einem Wechselstromnetz immer eine Blindleistungsbelastung vor.

Die Blindleistung erzeugt einen Stromfluss, der mit dem Blindleistungsbedarf der Verbraucher ansteigt. Damit die Leitungen nicht noch mehr erwärmt werden, muss sowohl für größere Leiterquerschnitte an den Versorgungsleitungen gesorgt werden, als auch für größere Generatoren und Transformatoren. Deshalb müssen industrielle Elektro-Großverbaucher zusätzlich zur bezogenen Wirkleistung auch den Blindleistungsbezug bezahlen. Bei Privatkunden und Kleinverbauchern, die sehr geringe Blindleistungsbelastung erzeugen, werden diese Kosten nicht berechnet.