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Der Druckwasserreaktor (DWR) ist der am häufigsten verwendete Reaktortyp. Kühlmittel und Moderator ist beides Wasser. Der Druck des Wassers ist ausreichend, um das Sieden des Kühlmittels zu verhindern. Man unterscheidet den Primär- und den Sekundärkreislauf.
Dem Kühlmittel Wasser wird, je nach Bedarf, eine bestimmte Menge Borsäure hinzugefügt. Hierüber lässt sich die Anzahl der Neutronen steuern und damit auch die Reaktorleistung.
Im Primärkreislauf wird das Kühlmittel durch den Reaktorkern geleitet um die freigesetzte Wärme aufzunehmen. Der Druck beträgt zwischen 154 und 160 bar. Danach wird das Mittel weiter zum Dampferzeuger gepumpt, wo es abgekühlt wird, um wieder zum Kern zurückgeleitet zu werden.
Aufgrund des Drucks (65 bar) verdampft das Wasser in den Heizrohren erst bei einer Temperatur von 280°. Durch den Dampf wird eine Turbine angetrieben, die wiederum an einen Generator angeschlossen ist, der Strom erzeugt. Ein Kondensator sorgt für den Niederschlag des Dampfes als Wasser und dieses wird so zu den Dampferzeugern zurückgeführt.