Steckdose integriert den online-Stromtarifrechner von TopTarif. Dessen Suchergebnisse und -darstellung wurden von der Stiftung Warentest jeweils mit „gut“ bewertet. Getestet wurde die zum Testzeitpunkt (09/2008) bereitgestellte Vergleichs-Technologie. Seither wurde der Tarifrechner weiter verbessert, um stets ein Höchstmaß an Preistransparenz zu gewährleisten. Die zusätzlich getestete TopTarif-Website wurde durch eigene Inhalte von Steckdose ersetzt. TopTarif wurde vom TÜV Saarland mit dem Zertifikat „Service Tested“, Note: „sehr gut“, ausgezeichnet (05/2010).

Strom sparen

Strom sparen leicht gemacht
Wo man im Haushalt Strom sparen kann

Nicht nur ein Strompreisvergleich und Wechsel des Stromanbieters hilft, Strom zu sparen. Mit ein paar einfachen Methoden lassen sich in jedem Haushalt Einsparungen vornehmen. Durch den bewussten Umgang mit Strom lassen sich unter Umständen Hunderte von Euro im Jahr sparen und die Angst vor Nachberechnungen entfällt.
Den größten Anteil des Stromverbrauchs machen noch immer das Heizen sowie die Warmwasserversorgung aus, dicht gefolgt vom Betrieb von Kühl- und Gefriergeräten. Der Gebrauch von Waschmaschine und Trockner wirkt sich ebenfalls auf den Stromverbrauch aus und ist ein maßgeblicher Einflussfaktor für den steigenden Verbrauch. Fernseher, DVD-Player sowie sonstige Unterhaltungselektronik stellen im Vergleich dazu einen relativ niedrigen Kostenfaktor dar.

 

Energieklassen helfen Strom sparen

Gerade Kühl- und Gefrierschränke kristallisieren sich als so genannte Stromfresser heraus. Bei bestehenden Geräten sollte vor allem auf das Alter geschaut werden, da ältere Geräte, bedingt durch ihre veraltete Technik, immer mehr Strom verbrauchen. Dabei sollten Sie als Verbraucher abwägen, ob es nicht sinnvoll ist, ein neues Gerät anzuschaffen. Beim Neukauf ist zu beachten, dass Elektrogeräte in Energieklassen von A – F eingestuft werden. Energieklasse A bedeutet, dass ein Gerät einen niedrigen Energieverbrauch aufweist und damit stark Strom spart. Energieklasse F hingegen steht für einen höheren Verbrauch. Daher sollte hier bereits die Überlegung getroffen werden, zwar höhere Anschaffungskosten in Kauf zu nehmen, jedoch beim Verbrauch immens Strom sparen zu können. Die Anschaffungskosten lassen sich dadurch in kürzester Zeit amortisieren.

Am besten stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte an einem kühlen Ort in der Wohnung beziehungsweise im Haus auf. Denn je kühler der Standort, umso weniger Leistung wird von den Geräten abverlangt. Zudem sollte es vermieden werden, die Geräte neben dem Herd oder der Spülmaschine aufzustellen, da diese zusätzliche Hitzequellen darstellen. Das regelmäßige Abtauen von Gefriergeräten verhilft ebenso beim effektiven Stromsparen.

 

Strom sparen im Haushalt

Mit Hilfe der unten genannten Maßnahmen können Sie einen ganz erheblichen Anteil an Strom sparen. Der Stromverbrauch lässt sich meist schon durch kleine Kniffe derartig stark senken, dass noch einmal vergleichbar viel Geld wie bei einem cleveren Stomanbieter-Wechsel gespart werden kann.

Strom sparen bei Waschmaschine und Trockner

Auch mit der Waschmaschine und dem Trockner lässt sich mit ein paar wenigen Handgriffen Geld sparen. Ein Waschgang bei 40°C oder 30°C ist ebenso effektiv wie ein 90°C Waschgang. Von daher sollten diese Waschtemperaturen bevorzugt werden. Lässt man den Vorwaschgang wegfallen, wird der Energieverbrauch ebenfalls herabgesetzt. Bei normaler Verschmutzung reicht ein Kurzwaschgang.
Wäschetrockner gehören im Haushalt zu den Geräten mit dem höchsten Stromverbrauch. Nutzen Sie einen Wäschetrockner, sollten Sie darauf achten, dass die Wäsche vorab gut geschleudert wurde, denn somit verkürzt sich die Trockenzeit erheblich. Weiterhin sollten Sie vorrangig das Programm „Schranktrocken“ wählen.So reduziert sich nicht nur Ihr Stromverbrauch, auch die Textilien sind dafür dankbar. Ist das Fassungsvermögen des Trockners nicht ausgelastet, sollten Sie überlegen, die Wäsche auf der Leine beziehungsweise auf der Wäschespinne trocknen zu lassen.

Strom sparen beim Geschirrspüler

Als weitere Stromfresser gelten Geschirrspüler, die eigentlich aus keinem Haushalt mehr wegzudenken sind. Um hier Strom zu sparen, empfiehlt es sich, beispielsweise stark verschmutztes Geschirr sowie Töpfe und Pfannen mit der Hand zu spülen. Zudem sollte der Geschirrspüler nur benutzt werden, wenn das Fassungsvermögen ausgereizt ist. Bei normaler Verschmutzer ist auch hier ein Kurzwaschgang ausreichend.

Strom sparen beim Herd

Auch wenn das Kochen nur einen geringen Teil des Stromverbrauches ausmacht, kann auch hier bares Geld gespart werden. Die meisten Empfehlungen gehen in Richtung Gasherd, da Gas wesentlich billiger ist als Strom. Wer die Möglichkeit jedoch nicht hat, sollte die Restwärme eines E-Herdes nutzen, also mit geschlossenem Deckel kochen und dabei die zum Topf passende Herdplattengröße nutzen. Eier lassen sich beispielsweise weitaus Strom sparender im Eierkocher kochen. Ein energieintensives Vorheizen des Backofens ist bei den meisten Gerichten gar nicht nötig, hingegen bietet die Heißluftfunktion moderner Geräte die Möglichkeit, z.B. beim Backen gleich mehrere Backbleche gleichzeitig in den Ofen zu schieben.

Strom sparen bei der Beleuchtung

Eine Menge Strom sparen lässt sich auch bei der Beleuchtung. Gerade in den Wintermonaten schlägt dies zu Buche. Normale Glühlampen und auch Halogenlampen verbrauchen sehr viel Energie. Oftmals können sie die vorhandene Energie nicht komplett umsetzen und geben daher Unmengen an Wärme ab.
Abhilfe schaffen hier Energiesparlampen. Zum einen weisen diese eine längere Lebenszeit auf, und zum anderen verwerten sie Energie sehr viel effizienter. Inzwischen sind auch Leuchtdioden, kurz LED, auf dem Vormarsch und bieten ernergiesparende Beleuchtung für Haus und Hof.

Strom sparen bei der Lüftung

Auch bei der täglichen Lüftung in Häusern kann viel Energie gespart werden. Die Lüftung erfolgt heute meist immer noch konventionell durch das Öffnen und Schließen der Fenster. Das Problem ist, dass dabei meist zu wenig gelüftet wird und die Luft in den Räumen daher zu schlecht ist, oder permanent "auf Kipp" gelüftet wird, wodurch zuviel Energie verloren geht. Anstelle der Dauerlüftung empfiehlt es sich, eine Stoßlüftung zu machen. Das heißt, die Fenster sollten bei der Lüftung komplett geöffnet werden, und ein paar Minuten offen stehen bleiben. Danach wieder schließen und auch geschlossen halten.

Strom sparen bei den Unterhaltungsmedien

Unterhaltungselektronik verfügt heute in der Regel über einen Stand-by-Modus. Jedoch kommen auf diese Weise etliche Euro für die Stromrechnung zusammen. Daher sollten Fernseher und Co. direkt am Gerät ausgeschaltet werden.

Strom sparen beim PC

Beim Computerkauf ist es durchaus sinnvoll, inzwischen auch auf den Stromverbrauch zu schauen. Der Energy Star gilt beispielsweise als richtungsweisendes Siegel für für besonders energiesparende Geräte. So verbraucht ein LCD-Monitor weit weniger Strom als ein alter Röhrenmonitor. Im Standby ist er bei knapp einem halben Watt. Große Stromfresser im PC sind die Grafikkarten. Eine High-End Karte kann alleine schon 200 Watt benötigen, wobei der Rest des Rechners nur ca. 100 Watt braucht. Die Nutzung von webbasierten Programmen und Speichern im Cloud Computing verspricht zudem eine Verringerung des Energieverbrauchs um 90 Prozent. Selbst im ausgeschalteten Zustand zieht der Rechner noch Strom. Besser ist es darum, die Stromzufuhr über eine ausschaltbare Steckleistendose zu regeln.