Steckdose integriert den online-Stromtarifrechner von TopTarif. Dessen Suchergebnisse und -darstellung wurden von der Stiftung Warentest jeweils mit „gut“ bewertet. Getestet wurde die zum Testzeitpunkt (09/2008) bereitgestellte Vergleichs-Technologie. Seither wurde der Tarifrechner weiter verbessert, um stets ein Höchstmaß an Preistransparenz zu gewährleisten. Die zusätzlich getestete TopTarif-Website wurde durch eigene Inhalte von Steckdose ersetzt. TopTarif wurde vom TÜV Saarland mit dem Zertifikat „Service Tested“, Note: „sehr gut“, ausgezeichnet (05/2010).

Vattenfall Hamburg

Stromanbieter Vattenfall
© Vattenfall

Vattenfall Hamburg gehört zur Vattenfall Europe AG und ist damit ein Teil des viertgrößten Stromkonzerns in Deutschland. Vattenfall Europe wiederum ist die Tochtergesellschaft des staatlichen schwedischen Unternehmens Vattenfall und beschäftigt über 20.000 Menschen, mehr als 4.000 davon in Hamburg. Außerdem ist Vattenfall Hamburg vollständiger Eigentümer der kommunalen Energieversorgungsnetze.

Die 2002 durch die Fusion der Vereinigte Energiewerke AG, dem Bergbauunternehmen Lausitzer Braunkohle AG sowie der Hamburgischen Elektrizitäts-Werke entstandene Vattenfall Europe AG hat ihren Hauptsitz in Berlin. Außerdem gehört die Berliner BEWAG seit 2003 zu dem Konzern. Die BEWAG sowie die Hamburger Elektrizitätswerke (HEW) firmierten während der ersten Jahre noch unter ihren alten Namen. Doch seit 2006 tritt die Unternehmensgruppe in ganz Deutschland vereinheitlicht unter dem Namen "Vattenfall" auf.

Vattenfall Hamburg

Allein auf der Fläche des kleinen Stadtstaates Hamburg betreibt Vattenfall sechs Kraftwerke. Im Herzen der Stadt in der Hamburger HafenCity gewinnt der Energiekonzern Fernwärme aus Erdgas. Auch am Standort Moorburg nutzt Vattenfall Erdgas, und zwar zur Energiegewinnung in einem Gas- sowie in einem Gasturbinenkraftwerk. Ebenfalls in Hamburg-Moorburg betreibt Vattenfall Europe ein Steinkohlekraftwerk. Doch nicht nur fossile Energieträger, sondern auch die Abfallprodukte der Großstadt dienen dem Unternehmenszweig "Vattenfall Strom Hamburg" zur Stromerzeugung. Diese werden im Biomasseheizkraftwerk Hamburg sowie in der Klärschlammverbrennungsanlage VERA in wertvolle Energie umgewandelt. 35 Kilometer entfernt vor den Toren der Stadt und eigentlich schon in Schleswig-Holstein steht das Kernkraftwerk Krümmel.

Vattenfall: Strom für Hamburg und Umgebung

Egal ob Vattenfall Strom Hamburg oder andere deutsche Städte am Tage und in der Nacht am Laufen hält – nach § 42 EnWG zur Stromkennzeichnung muss das Unternehmen, wie auch seine größeren Konkurrenten E.ON, RWE und EnBW, Angaben zu den Anteilen der genutzten Energieträger machen. Seit 2005 sind alle Energieerzeuger in Deutschland verpflichtet, ihren Gesamtanteil an der bundesdeutschen Stromerzeugung, gegliedert nach den unterschiedlichen Energieträgern, anzugeben. Im Jahr 2008 stammten 70 Prozent der von Vattenfall zum bundesdeutschen Stromaufkommen beigetragenen Energie aus der umstrittenen Braunkohleverbrennung sowie aus der etwas umweltfreundlicheren Verbrennung von Erdgas. Damit übertrumpfte das Unternehmen den durchschnittlichen Anteil aller deutschen Energieerzeuger, die nur etwa 60 Prozent des von ihnen gelieferten Stroms aus fossilen Energieträgern gewannen. Nur etwa 5 Prozent der von Vattenfall gelieferten Energie kamen aus Kernkraftwerken. Bei erneuerbaren Energieträgern jedoch lag Vattenfall 2008 mit über 22 Prozent deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt von knapp 16 Prozent.

Braunkohle, Kernkraft, Erdgas

Doch die Stromkonzerne müssen nicht nur ihre Anteile an der Gesamterzeugung in Deutschland nennen, sondern auch die sogenannte Eigenerzeugung. Diese gibt Auskunft darüber, aus welchen Energiearten Vattenfall seinen Strom in dem jeweiligen Jahr gewann. Vergleicht man etwa die Zahlen von 2006 und 2007, dann hat sich die Stromerzeugung aus Kernkraft vom einen zum anderen Jahr von 16 auf 9,4 Prozent zugunsten der Braunkohleverbrennung, deren Anteil von 63 auf 69 Prozent stieg, verschoben.