Rheinenergie

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Fast 140 Jahre gibt es das Unternehmen Rheinenergie und seine Vorläufer schon. 1873 übernahm die Stadt Köln mit den Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerken Köln AG die Versorgung der Bürger mit Energie und Trinkwasser. 2002 wurde das Unternehmen in seiner heutigen Form gebildet und erhielt drei Jahre später den aktuellen Namen.

Lange Geschichte

Rheinenergie dominiert als Anbieter für Strom Köln und Umgebung, aber auch überregional kann Energie von diesem Versorger bezogen werden. Nachdem das Unternehmen seine heutige Struktur erhielt, wandelte es sich vom kommunalen Anbieter zum regionalen Dienstleister. Die Liberalisierung des Energiemarktes sorgte dafür, dass dies möglich wurde und so konnte sich Rheinenergie auf dem deutschen Energiemarkt positionieren. Dennoch ist das Unternehmen immer noch, über verschiedene Beteiligungen, zu 80 Prozent in der Hand der Stadt Köln. Daneben hat sich auch RWE mit 20 Prozent beteiligt und stellt dafür Teile seiner Infrastruktur bereit.

Zukunftsorientiert

Es ist Ziel von Rheinenergie Strom, Wärme und Wasser möglichst schonend zu produzieren. Vor allem die Einsparung von CO2 wird aktiv gefördert. So soll ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel geleistet werden. Durch die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung wird eine hohe Effizienz bei der Produktion erreicht. Strom und Fernwärme entstehen bei einem Nutzungsgrad von 85 Prozent. Neben der Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung ist vor allem die Nutzung von erneuerbaren Energien ein zentraler Bestandteil der Strategie von Rheinenergie. Bereits vor dem Ausstieg aus der Atomenergie und dem Beschluss, die erneuerbaren Energien stärker zu fördern, investierte das Unternehmen in Solar-, Wind- und Bioenergie. Rheinenergie bietet neben dem konventionell erzeugten Strom auch Energie aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen an.